Urananreicherer Urenco: 750 Tonnen Uranmüll verlassen Gronau unter Protest

Demos mit offiziell verordneter Vermummungs-Pflicht

Unglaublich aber wahr: Trotz Corona-Krise hat ein Sonderzug am Vormittag des 06.04.2020 mit 15 Waggons und vermutlich insgesamt 750 Tonnen abgereichertem Uranhexafluorid aus der westfälischen Urananreicherungsanlage Gronau verlassen und ist jetzt auf dem Weg zur russischen Atomfabrik Novouralsk.

Auf der Bahnbrücke vor der Urananreicherungsanlage fand eine erste Mahnwache statt, an der sich abwechselnd rund 15 Demonstrant*innen beteiligten.
In Münster nahmen rund 50 Personen an einer Mahnwache teil.
Ironie an der Geschichte:
Alle Teilnehmer*innen waren offiziell verpflichtet, sich zu vermummen,
also „Mund und Nase mit einer Maske zu bedecken“. Na, das war ja das geringste Problem!
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„Das Verhalten des Urananreicherers Urenco ist unglaublich und verantwortungslos. Viele Betriebe müssen wegen der Corona-Pandemie erheblich zurückstecken, die Notfalldienste und Krankenhäuser sind voll eingespannt – und die Öffentlichkeit soll zu Hause bleiben. Doch Urenco besteht mitten in der Corona-Pandemie auf einem betrieblich völlig unerheblichen und gefährlichen Uranmülltransport nach Russland. Urenco stellt wirtschaftliche Erwägungen vor den Schutz der Allgemeinheit. Warum machen das Bundesinnenministerium und die NRW-Landesregierung mit?“ fragt Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA Münster.

Die Kritik an dem Uranmülltransport von Gronau nach Novouralsk ist groß:

Bereits am Donnerstag hatte die Stadt Münster vom Urenco-Konzern, der die Gronauer Urananreicherungsanlage betreibt, eine Aussetzung der Urantransporte während der Corona-Pandemie gefordert.
Die Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl und Oliver Krischer forderten Bundesinnenminister Horst Seehofer auf, nicht nur Castor-Transporte, sondern auch die jetzigen Urantransporte in Corona-Zeiten zu untersagen.
Auch die NRW-Landesvorsitzende der Grünen, Mona Neubaur, nannte den Transport „unverantwortlich“.
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel forderte ein „umfassendes Uranexport-Verbot“.
Auch Greenpeace fordert einen Transportstopp.
Im Vorfeld hatte das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen den verantwortlichen NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart und den Polizeibeauftragten der NRW-Landesregierung aufgefordert, für eine Untersagung des gefährlichen Uranmüllexportes zu sorgen. Eine Antwort gab es nicht.

Hintergründe:

Der Urenco-Konzern, an dem auch EON und RWE beteiligt sind, exportierte bereits von 1995 bis 2009 abgereichertes Uranhexafluorid aus der Urananreicherung als Atommüll zur Endlagerung nach Russland, um in Deutschland die wesentlich teurere Entsorgung des Uranmülls zu umgehen.
Aufgrund internationaler Proteste gab es dann eine zehnjährige Pause, bis im Frühjahr 2019 die Exporte insgeheim wieder aufgenommen wurden. Seither verließen jetzt insgesamt 12 Uranmüllzüge Gronau mit insgesamt mehr als 7000 t Uranhexafluorid.
(Mit Material von PM)
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Und nix vergessen: Ostermarsch-Petition unterzeichnen

Die geplanten Ostermärsche fallen wegen Corona aus, damit auch die für Karfreitag geplanten Auftaktaktveranstaltungen in Gronau an der Urananreicherungsanlage (UAA) von URENCO und die Mahnwache in Jülich vor der ETC.
Damit wir aber nicht völlig mundtot gemacht werden, gibt´s jetzt eine Online-Petition dazu bei „openPetition“, die auf breite Unterstützung wartet:

Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich:
Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten

Urananreicherung ist zivil- wie friedenspolitisch extrem gefährlich. Aktuell verwischt die Trennlinie zwischen ziviler und militärischer Urananreicherung immer stärker. Das ist eine bedrohliche Entwicklung. . . . weiterlesen bei => www.antiatomeuskirchen.de . . . 30. März 2020
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Urananreicherer URENCO in Gronau: Uranmülltransport nach Russland trotz Corona

Urenco handelt wie immer unverantwortlich

Was will mensch von so einem Urananreicherungs-Konzern wie URENCO auch sonst erwarten:
Trotz aller Bedenken, so forderten Atomkraftgegner*innen sowie die Stadt Münster auf die geplanten Uranmülltransporte zu verzichten, will URENCO den näxten Transport trotz Corona-Krise am Montag, 06.04.2020, nach Novouralsk in Russland auf die Reise schicken.

Die Uranmüllzüge fuhren seit Frühjahr 2019 immer von Gronau über Steinfurt durch Münster und dann weiter via Drensteinfurt, Hamm, den Kreis Unna, das Ruhrgebiet, Duisburg, Viersen, Mönchengladbach, Venlo und viele niederländische Orte bis zum Hafen Amsterdam. Dort erfolgte die Verladung nach St. Petersburg.

Bei den letzten Uranmülltransporten hatten Atomkraftgegner*innen Ende 2019 zwei Uranmüllzüge zwischen Gronau und Münster mit Abseilaktionen für mehrere Stunden blockiert.
Die Proteste richten sich auch gegen die häufigen Urantransporte mit LKW, die mit dem Betrieb der Gronauer Uranfabrik verbunden sind.
Auch in Russland kam es in St. Petersburg, Moskau und sogar am Zielort in der abgeschotteten Atomstadt Novouralsk zu Protesten gegen die Uranmüllexporte.

Corona schlägt Vermummungsverbot

Dennoch wurden vor Gericht Proteste gegen den Transport durchgesetzt. Ironie an der Geschichte:
Alle Teilnehmer*innen sind offiziell verpflichtet, sich zu vermummen,
also „Mund und Nase mit einer Maske zu bedecken“. Na, das dürfte ja kein Problem sein!

Folgende Proteste sind geplant:

Die Klage vor dem Verwaltungsgericht Münster hat die Stadt Münster zum Einlenken bewogen.
Das heißt, die angemeldete Versammlung gegen den Uranmülltransport findet wie angemeldet am Montag, 06.04.2020 ab 11 Uhr auf dem Alfred-Krupp-Weg / Ecke Roddestraße (Höhe E-Center, Westseite Güterbahnhof) in Münster statt!
Das pauschale Versammlungsverbot wurde erfolgreich gekippt!
Auf der Brücke vor der Urananreicherungsanlage in Gronau findet eine Mahnwache von ca. 8-12 Uhr statt.
Vermummung nix vergessen!
• . . . und die Strecke ist lang . . .
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Und nix vergessen: Ostermarsch-Petition unterzeichnen

Die geplanten Ostermärsche fallen wegen Corona aus, damit auch die für Karfreitag geplanten Auftaktaktveranstaltungen in Gronau an der Urananreicherungsanlage (UAA) von URENCO und die Mahnwache in Jülich vor der ETC.
Damit wir aber nicht völlig mundtot gemacht werden, gibt´s jetzt eine Online-Petition dazu bei „openPetition“, die auf breite Unterstützung wartet:

Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich:
Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten

Urananreicherung ist zivil- wie friedenspolitisch extrem gefährlich. Aktuell verwischt die Trennlinie zwischen ziviler und militärischer Urananreicherung immer stärker. Das ist eine bedrohliche Entwicklung. . . . weiterlesen bei => www.antiatomeuskirchen.de . . . 30. März 2020
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Demo zum 34. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl am AKW Tihange fällt aus!

Ostermarsch fällt aus wegen Corona!
Stattdessen Online-Petition =>
Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich:
Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten

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=> 26. April 2020: Demo am AKW Tihange
. . . aus Anlass des 34. Jahrestags der Atomkatastrophe von Tschernobyl.
Fällt aus wegen Corona!
www.findunucleaire.be/de

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Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock vier des Kernkraftwerks Tschernobyl.
Es war der atomare Super-GAU.

Rund einhundert Mal mehr Radioaktivität als bei den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki wurde freigesetzt und ganz Europa verstrahlt.
Das Reaktorgelände ist seitdem eine Großbaustelle und die Sicherung der Ruine stellt eine große Herausforderung dar.
(Text von WELT-Nachrichtensender)

Eine gute Übersicht über die Auswirkungen in Deutschland vermittelt dieses Tagesschau-Video:

Aber wir sind auch aktuell bedroht:


Eine Demo zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl am AKW Tihange musste leider wegen Corona-Virus abgesagt werden.
Unser Widerstand lässt jedoch nix nach . . .
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Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich: Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten

Die geplanten Ostermärsche fallen wegen Corona aus, damit auch die für Karfreitag geplanten Auftaktaktveranstaltungen in Gronau an der Urananreicherungsanlage (UAA) von URENCO und die Mahnwache in Jülich vor der ETC.
Damit wir aber nicht völlig mundtot gemacht werden, gibt´s jetzt eine Online-Petition dazu bei „openPetition“, die auf breite Unterstützung wartet:

Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich:
Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten

Urananreicherung ist zivil- wie friedenspolitisch extrem gefährlich. Aktuell verwischt die Trennlinie zwischen ziviler und militärischer Urananreicherung immer stärker. Das ist eine bedrohliche Entwicklung. Dabei spielen auch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung eine unverantwortliche Rolle: Unter ihrer Aufsicht und mit ihren Genehmigungen läuft im westfälischen Gronau eine international bedeutende Urananreicherungsanlage.
Im rheinischen Jülich werden dafür die notwendigen Uran-Zentrifugen erforscht und entwickelt – und der Bau ganzer Urananreicherungsanlagen (z. B. in den USA) vorbereitet. Der Erhalt und Ausbau der Urananreicherung trägt in Deutschland und weltweit zur unverantwortlichen Fortsetzung der Atomenergienutzung sowie zum neuerlich angeheizten nuklearen Wettrüsten bei.

Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung müssen deshalb die Urananreicherung in Gronau sowie die Zentrifugenforschung und -herstellung in Jülich sofort beenden. Zudem sollte die Bundesregierung den von der Friedens-Nobelpreisträgerin ICAN initiierten UN-Atomwaffenverbotsvertrag unverzüglich offiziell unterstützen. Die Zeit ist reif, die Großmacht-Politik der nuklearen Abschreckung endlich zu überwinden. Nur so lässt sich ein Atomkrieg verhindern!

Die Bundesregierung torpediert den angekündigten Atomausstieg:
Angereichert wird das Uran nämlich zeitlich unbefristet vom deutsch-niederländisch-britischen Atomkonzern Urenco – deutsche Anteilseigner sind RWE und EON. Das Uran wird für Brennelemente verwendet, die u. a. in den hochgefährlichen Rissereaktoren Tihange und Doel in Belgien, aber auch für AKW im Kriegsgebiet der Ukraine und aktuell zudem für neue Reaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Persischen Golf eingesetzt werden. Die deutsche Brennelementefabrik des französischen Staatskonzerns EDF arbeitet dafür ebenfalls zeitlich unbefristet im emsländischen Lingen. Und die Jülicher Zentrifugenfirma ETC ist ein Joint-Venture zwischen Urenco und dem französischen Staatskonzern Orano.

Urenco betreibt im niederländischen Almelo, im britischen Capenhurst sowie in Eunice in den USA weitere Urananreicherungsanlagen. Nach dem russischen Staatskonzern Rosatom ist Urenco der weltweit zweitgrößte Urananreicherer – von Atomausstieg keine Spur!

Don’t nuke the climate! –
Atomkraft löst kein Klimaproblem!

Uranabbau und Urananreicherung sind sehr energieintensiv und sind in der Regel mit hohem CO2-Ausstoß verbunden. Allein Urenco erzeugt laut Geschäftsbericht 2019 jährlich rund 220.000 t CO2. Atomenergie macht weltweit nur einen kleinen Teil der Stromerzeugung aus und kann andere fossile Energieträger deshalb überhaupt nicht ersetzen.

Das Atommüllproblem ist bei allen Atomanlagen ungelöst – so auch bei den Urananreicherungsanlagen. Mit dem aktuellen Export von Tausenden Tonnen Uranmüll von Gronau nach Russland werden die Probleme und Gefahren nur verlagert. Die Uranmüllexporte müssen von der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung sofort gestoppt werden!

Bundesregierung unterstützt atomares Wettrüsten!

Derzeit will der Urenco-Konzern mit Zustimmung der deutschen Anteilseigner RWE und EON sowie der Bundesregierung in den USA in das Geschäft einer zivil wie militärisch äußerst brisanten Höheranreicherung auf 19,75% U 235 für neue, mobile Klein-Reaktoren einsteigen. Die Zentrifugentechnik dafür soll die Urenco-Tochter ETC in Jülich liefern. US-Medien berichten, dass es bereits hochrangige Gespräche zwischen Urenco und dem Pentagon gibt – mit voller Billigung der Bundesregierung!

Das unterstreicht die militärische Bedeutung der angeblich zivilen Urananreicherung. Deutschland heizt so das nukleare Wettrüsten mit an, anstatt auf friedliche und nicht-nukleare Optionen zu setzen. Immer deutlicher äußern deutsche Politiker atomare Ambitionen, zum Teil in Zusammenspiel mit dem französischen Präsidenten Macron. Das ist brandgefährlich.

Friedliche Konfliktlösung & Atomausstieg statt Eskalation und Wettrüsten!

Umso wichtiger ist es, auf zivile Konfliktlösungen und ein Ende der Atomenergienutzung setzen. Die sofortige Beendigung der Urananreicherung, der Zentrifugenforschung in Jülich sowie der Brennelementefertigung in Lingen sind ein zentraler Schlüssel, um den „einfachsten Weg zur Atombombe“ zu verbauen und die Belieferung von Risiko-AKW mit angereichertem Uran zu unterbinden.
Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung müssen jetzt handeln!
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hier geht´s zur Petition =>
Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich:
Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten

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siehe auch ursprünglichen Aufruf für Karfreitag, 10. April 2020 (fällt aus wg. Corona-Virus) =>
Ostermärsche in Gronau und Jülich gegen die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau & die Enrichment Technology Compagnie (ETC) Jülich
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Bundesregierung unterstützt illegalen Reaktorbetrieb in Belgien

Das Bundesumweltministerium hat den Export von Brennstoff für ausgerechnet die beiden belgischen Atomkraftwerke genehmigt, die illegal betrieben werden. . . .

. . . Atomkraftgegner*innen fordern nach dem Urteil von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, in Belgien auf die Abschaltung der Reaktoren zu drängen. Doch stattdessen hat ihr Ministerium diese Woche den Export von deutschen Brennelementen u.a. nach Doel genehmigt. . . . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 26.03.2020
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siehe zum Thema auch =>
Laufzeitverlängerung für belgische AKW Doel 1 und 2 illegal:
Brennstoff-Exporte aus Lingen und Gronau sofort stoppen!

. . . Publiziert am 9. März 2020 von antiatomeuskirchen
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Corona-Virus-Krise: Zeit für . . .

(aktualisiert / ergänzt am 24.03.2020)


. . . Radiolympics 2020 . . . und jetzt auch noch Corona-Virus . . . unglaublich . . . Hauptsache der Kommerz läuft . . .
UPDATE : . . . 24.03.2020 . . . um 15.00 Uhr:
Nun gut, sind jetzt doch auf näxtes Jahr verschoben, aber Radioaktivität vergeht nix so schnell . . .
(bitte anklicken zum vergrößern)


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. . . Bleibt alle gesund und aufmüpfig munter!
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Atomkraft: Ein Irrweg in der Klimakrise

Im Zuge der Klimakrise ist die Atom-Debatte neu entfacht. Im Internet, aber auch in der Presse ist die Diskussion geprägt von Atom-Propaganda und Fehlinformationen. Eine Aufräumarbeit. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 23.03.2020
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siehe zum Thema auch =>
taz: „CDU-Vorsitz-Kandidat Friedrich Merz – Seine nuklearen Träume“
. . . Publiziert am 14. März 2020 von antiatomeuskirchen


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Petition: „Verhindert den Bau eines Atommülllagers im Ländereck NRW, Hessen & Niedersachsen“

Die Corona-Krise hat uns alle fest im Griff. Doch die Atom- und Kohlekonzerne fahren leider nicht ihre AKWs, Urananreicherungsanlagen, Brennelementefabriken oder Kohlekraftwerke herunter. Damit unser Protest nicht völlig verhallt, sind andere Protestformen umso wichtiger, wie z.B. diese Online-Petition:

Verhindert den Bau eines Atommülllagers im Ländereck NRW, Hessen & Niedersachsen

Die Petition richtet sich an: Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung, Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
=> https://www.openpetition.de
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siehe auch zum Hintergrund =>
Zentrales Atommüll-Lager für ganz Deutschland in Würgassen geplant
Zahl der Atomtransporte verdoppelt sich
. . . . . . weiterlesen bei => www.ausgestrahlt.de . . . 06.03.2020
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sowie die homepage der BI => https://atomfreies-dle.jimdofree.com
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#castor2020 wegen Corona-Virus (vorläufig) abgesagt!

Die Vorbereitungen waren schon sehr konkret: Rund um Nordenham und entlang von Eisenbahnabschnitten zum Atomkraftwerk Biblis wurde für Ende März und Anfang April ein Flugverbot erlassen, tausende Polizisten sollten die Transportstrecke schützen.
Wegen der Infektionsgefahr wurde der Termin nun verschoben. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 19.03.2020
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siehe auch homepage => https://castor-stoppen.de
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taz: „CDU-Vorsitz-Kandidat Friedrich Merz – Seine nuklearen Träume“

(Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern . . . die Atom-Zombies . . . wie eine Seuche . . .)

„Als Antwort auf die Klimakrise empfiehlt Friedrich Merz den `Dual-Fluid-Reaktor´.
Dessen größte Fans sind die AfD und Klimawandel-Leugner. . . .“ . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 14.03.2020
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siehe zum Thema auch =>
Dual-Fluid-Reaktor: Das Illusionskraftwerk der Atomlobby
. . . Publiziert am 4. Oktober 2019 von antiatomeuskirchen

und => Der „neue“ Hype der gläubigen Atomgemeinde: Thorium-Reaktor und Flüssigsalzreaktoren
. . . Publiziert am 10. November 2018 von antiatomeuskirchen


(Atomkraft jetzt! Rettung für das Klima? • Auf Youtube veröffntlicht am 18.12.2019)
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9 Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima: Der Atomausstieg lässt auf sich warten

(aktualisiert / ergänzt am 12.03.2020)
In Deutschland sind noch immer sechs AKW am Netz

ABSCHALTEN! ABSCHALTEN! ABSCHALTEN!
So hallte es nach der Atom-Katastrophe von Fukushima durch tausende Städte, auch in Euskirchen. Doch der Atomausstieg steckt 9 Jahre nach Fukushima fest . . .

Zum 9. Jahrestag (11. März) der Katastrophe im japanischen AKW Fukushima erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Die japanische Bevölkerung hatte Glück im Unglück, weil der Wind den Großteil der in Fukushima freigewordenen strahlenden Stoffe auf den Pazifik hinausblies.
Dass der Großraum Tokio mit seinen rund 50 Millionen Einwohner*innen nicht evakuiert werden musste, war reiner Zufall.
Trotzdem mussten in der Region um das AKW 200.000 Menschen ihre Heimat verlassen. Ein Teil dieser evakuierten Gebiete ist inzwischen wieder freigegeben. Doch die Strahlenwerte dort sind immer noch bedenklich hoch. Deswegen weigern sich die meisten Evakuierten zurückzukehren.

Japans Regierung versucht in diesem Jahr durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele, teilweise in der Region Fukushima, Normalität zu demonstrieren. Doch die Folgen der Katastrophe sind weiterhin dramatisch und bedürfen mindestens so großer Aufmerksamkeit wie das Sportereignis.

In Deutschland hat Fukushima 2011 nur zu einem halben Atomausstieg geführt. Heute, neun Jahre später, sind noch immer sechs große Reaktoren in Betrieb, die immer älter und störanfälliger werden. Deutschland ist weiterhin nach Frankreich zweitgrößter Atomstrom-Produzent in der EU. Der Ausstieg lässt auf sich warten.

Wer ein weiteres Fukushima verhindern will, sollte die noch laufenden Atomkraftwerke lieber heute als morgen abschalten.
Das Risiko ist einfach zu groß.“

(Mit Material von PM)

(Fukushima: Tagebuch einer Katastrophe • Auf YouTube veröffentlicht am 07.01.2019)
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siehe zum Thema auch => Gefahr unberechenbar
Neue Messungen in Japan zeigen: Nach Unwettern gibt es neue radioaktive Hotspots. Das hat auch Auswirkungen auf die Olympiade, die im Sommer 2020 in Fukushima stattfinden soll. . . . weiterlesen bei => www.greenpeace.de . . . 10.03.2020

sowie => Nicht normal
Japan will mit der Olympiade 2020 das Leben nach Fukushima zurückholen. Atomexperte Heinz Smital war in der Region. Ein Interview über gefährliche Pläne dort – und in Deutschland . . . weiterlesen bei => www.greenpeace.de . . . 19.02.2020

und => Fukushima – Olympia 2020: Strahlenfolgen bleiben
Umweltausschuss Bundestag zur Atomkatastrophe . . . weiterlesen bei => www.hubertus-zdebel.de . . . 10.03.2020


(ARD-Tagesschau • Auf YouTube veröffentlicht am 11.03.2020)
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Laufzeitverlängerung für belgische AKW Doel 1 und 2 illegal: Brennstoff-Exporte aus Lingen und Gronau sofort stoppen!

Oberstes Belgisches Gericht schließt sich EuGH an: Betrieb seit 2015 illegal

AntiAtom- und Umweltinitiativen begrüßen, dass nach dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) nun auch das oberste Belgische Gericht die Laufzeitverlängerung der belgischen Atomkraftwerke Doel 1 und 2 wegen fehlender internationaler Umweltverträglichkeitsprüfungen gekippt hat.

Zwei belgische Umweltorganisationen hatten vor dem EuGH geklagt und Recht bekommen.
Eine länderübergreifende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist auch bei Laufzeitverlägerungen grenznaher AKW wegen der Espoo Konvention Pflicht, hatte der EuGH 2019 geurteilt.

Das oberste belgische Gericht hat sich nun dieser Argumentation angeschlossen und die Laufzeitverlängerung von 2015 – 2025 für die beiden 45 Jahre alten AKW-Blöcke gekippt. Da das Gericht es jedoch für wahrscheinlich hält, dass eine sofortige Schließung von Doel 1 und 2 zu Engpässen in der Stromversorgung führen würde, gibt es der (nicht vorhandenen) belgischen Regierung bis zum 31.12.2022 Zeit, entweder eine UVP nachzuholen oder die beiden Reaktoren zu schließen.

Die Initiativen fordern dagegen den belgisch-französischen Betreiber des AKW Doel Engie-Electrabel auf, sowohl die beiden Uraltmeiler sofort zu schließen, als auch den belgischen Reaktor Tihange 1, dessen Laufzeitverlängerung ebenfalls ohne UVP beschlossen wurde. Außerdem drängen sie nach wie vor auf die sofortige Schließung der Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3.
Dabei zeigen sie auf, dass es sehr wohl versorgungssicher möglich ist, in Belgien fünf Reaktoren gleichzeitig vom Netz zu nehmen: „Viele Maßnahmen zur Kompensierung sind möglich. Allein wenn Belgien darauf verzichten würde, seine Autobahnen zu beleuchten, wäre schon ein Teil des Atomstroms überflüssig,“ erläutert Peter Bastian von SofA Münster. „Auch Lastmanagement würde helfen, und das Gaskraftwerk „Claus C“ in den Niederlanden nahe der belgischen Grenze könnte als Reservekraftwerk dienen. Es kann deutlich mehr Stom liefern als Doel 1 und 2 zusammen.“
Die Reaktivierung des vorübergehend stillgelegten, modernen Gaskraftwerks gehört zu den Gegenmaßnahmen, die auch in einer Studie des NRW-Umweltministeriums von 2017 aufgeführt sind.

Von der Bundesregierung fordern die Initiativen, endlich den Export von Brennelementen aus Lingen und angereichertem Uran aus Gronau an die Betreiber grenznaher Atomkraftwerke zu stoppen.
Noch im Sommer letzten Jahres hatten sechs Brennelement-Transporte von Lingen nach Doel 1 und 2 stattgefunden. Aktuell werden die Schweizer Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt aus Lingen beliefert. Die Reaktoren sind 40 und 35 Jahre alt. Eine aktuelle Studie des Instituts Biosphere hat 2019 ergeben, dass bei einem Unfall in einem der Schweizer Atomkraftwerke mehr als Hunderttausend Strahlenopfer zu erwarten wären, davon 30 – 40% in Deutschland.

Bisher hatten sich Behörden und Politiker*innen einem Exportstopp für Nuklearbrennstoffe verweigert. Insbesondere NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sorgte im Bundesrat für Verzögerungen bei der Umsetzung eines Exportverbots.
Auch das von Svenja Schulze geführte Bundesumweltministerium und das ihr unterstellte Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) drückte sich vor der Verantwortung. Angeblich könne man entsprechende Ausfuhrgenehmigungen aus vertrags- und handelsrechtlichen Gründen nicht versagen. Dieses Argument ist nun endgültig hinfällig.

„Wenn zwei Gerichte, der EuGH und das oberste Gericht in Belgien, den Betrieb von Uraltmeilern für illegal erklärt, dann gibt es absolut keinen Grund mehr, solche Meiler von Deutschland aus zu beliefern,“ sagt Alexander Vent vom Bündnis AgiEL im Emsland. „Damit muss endlich Schluss sein!“
(Mit Material von PM)
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taz: Urteil zu belgischen Atomkraftwerken Doel 1 und 2 – Seit fünf Jahren illegal

Der Betrieb der maroden Atomkraftwerke Doel 1 und 2 ist seit 2015 gesetzwidrig.
Daraus folgt . . . nichts.
Denn Belgien hat immer noch keine Regierung. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 06.03.2020
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Save the Date: Ostermarsch-Auftakt am Karfreitag, 10.04.2020 in Gronau und Jülich

(aktualisiert am 31.03.2020)

Die geplanten Ostermärsche fallen wegen Corona aus, damit auch die für Karfreitag geplanten Auftaktaktveranstaltungen in Gronau an der Urananreicherungsanlage (UAA) von URENCO und die Mahnwache in Jülich vor der ETC.
Damit wir aber nicht völlig mundtot gemacht werden, gibt´s jetzt eine Online-Petition dazu bei „openPetition“, die auf breite Unterstützung wartet:

Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich:
Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten

Urananreicherung ist zivil- wie friedenspolitisch extrem gefährlich. Aktuell verwischt die Trennlinie zwischen ziviler und militärischer Urananreicherung immer stärker. Das ist eine bedrohliche Entwicklung. Dabei spielen auch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung eine unverantwortliche Rolle: Weiterlesen

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