Urantransport Gronau-Russland gestoppt

Aktion für den Stopp des Atommüllexports nach Russland

Die Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau exportiert seit einigen Wochen wieder ihren radioaktiven Abfall, abgereichertes Uranhexafluorid, nach Russland.
Ein solcher Bahntransport musste heute (18.11.2019) anhalten, da beide Richtungen aus der UAA mit Kletterblockaden versperrt waren.
Drei Aktivist*innen seilten sich in einem Waldstück ab und blockierten damit den Zug. Jetzt steht er im Wald bei Metelen im Kreis Steinfurt und kann weder vor noch zurück. Transparente, auch in russischer Sprache, weisen darauf hin, dass ein sofortiger und endgültiger Exportstopp erreicht werden soll.

Der Export von Uranmüll nach Russland, der 2009 nach heftigem länderübergreifenden Widerstand eingestellt wurde, ist jetzt 10 Jahre später wieder aufgenommen worden. Das zeigt aus Sicht der Umweltgerechtigkeitsaktivist*innen, dass es die endgültige Stilllegung der UAA braucht, damit Urenco nicht weiter auf die aus ihrer Sicht billige Entsorgung zurück greift.
Das Uran lagert in Russland unter freiem Himmel in teilweise rostenden Fässern, sodass Menschen in der Umgebung an Krebs erkranken. In der vorliegenden Form von Uranhexafluorid ist es nicht nur radioaktiv, sondern auch chemisch hochgradig gefährlich, da es bereits mit Luftfeuchtigkeit zur ätzenden tödlich wirkenden Flusssäure reagiert.

Doch auch schon beim Abbau des in Gronau angereicherten Urans entstehen Umweltschäden in anderen Ländern – in Kasachstan, Kanada, Australien oder Namibia. Dort bleiben radioaktive Abraumhalden und Schlammseen zurück.
„Ob beim Uranabbau oder der Atommüllverklappung – es ist einfach unfair, dass Deutschland die aus einer scheinbar billigen Energieversorgung entstehenden Zerstörungen einfach woanders hinterlässt. Das ist Kolonialismus in neuer Form – und deshalb hänge ich hier im Weg vom Atomtransport“ erklärt Anne, eine der Kletter*innen, ihre Motivation.

Bereits gestern gab es Proteste gegen die Uranmülltransporte vor der UAA.
Dort hatten auch russische Aktivisten gesprochen und thematisiert, dass Urenco dafür bezahlt, dass Russland das abgereicherte Uran nimmt – ein deutliches Zeichen, dass hier Müll entsorgt wird.

Die Kletterblockade wurde um 19 Uhr freiwillig beendet (nach rd. 8 Std.!), alle Aktivist*innen sind frei. – Aber es wird nicht die letzte sein, wie Adele, eine der beteiligten Atomkraftgegner*innen erklärt: „Wir werden weiter hier hängen und wieder kommen zum Blockieren, bis die Urananreicherungsanlage stillgelegt ist und bis unsere Energieversorgung nicht mehr auf fossilen Brennstoffen wie Uran oder Kohle basiert. Denn fossile Energien zerstören unsere Welt.“
(Mit Material von PM)
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Mehr Infos => urantransport.de und contratom.de
Aktuelle Updates zur Blockade => twitter.com/urantransport
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siehe zum Thema auch =>
Protest gegen neuen Uranmüll-Export
Entschieden protestieren heute Atomkraftgegner*innen in und um Gronau gegen einen neuen Zug mit Uranmüll aus der Urananreicherung, der nach Russland fahren soll. Während bereits zehntausende Menschen mit ihrer Unterschrift den Stopp der unrechtmäßigen Transporte fordern, verweigert RWE als Mitbetreiber der Anlage Gespräche. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 18.11.2019
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Never give up: Freispruch für Soli-Besucher des Hambi

Widerstand gegen Strafbefehle im Zusammenhang “Räumung im Hambacher Forst” lohnt sich

Im Kontext der Räumung des Hambacher Forst (2018) kontrollierte die Polizei willkürlich und mit vielen Schikanen Menschen, die sich im “Gefahrengebiet” bewegten. So auch Teilnehmer*innen der Landeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung welche in der Räumungsphase den Hambi besuchten. Einem der kontrollierten wurde vorgeworfen, er hätte einen Polizisten als “Du Asi” beleidigt.

Urteil: “Der Angeklagte wird freigesprochen.”
“Die Kosten des Verfahrens und seine notwendigen Auslagen trägt die Staatskasse. . . .
. . . Der Angeklagte war freizusprechen, weil die ihm zur Last gelegte Straftat aus tatsächlichen Gründen nicht festgestellt werden konnte.” Das Urteil ist rechtskräftig.

Danke an RA Christian Mertens (Köln), ans Anti-RRR-Team und an die solidarischen Besucher*innen beim Prozess.
Auch bei solch “kleineren” Prozessen geht es um angedrohte Strafen von z.B. 1400 Euro plus Verfahrenskosten. Dies kann schnell in die mehrere Tausende gehen, ist also auch ein Einschüchterungsinstrument.
Aber dieser Prozess zeigt auch: Widerstand gegen (bestimmt massenhaft verschickte) Strafbefehle (wie im Zusammenhang mit der Räumung) kann sich lohnen!

Aktuell: Der “Weisweiler-Prozess”
Aber: Viele weitere, viel wichtigere Prozesse im Zusammenhang mit dem Hambacher Forst und den Klimaprotesten laufen weiter, aktuell der “Weisweiler-Prozess”. Der RWE entstandene Schaden wurde mit 2,5 Millionen Euro beziffert, die der Atom- und Kohlekonzern von den Aktivist*innen jetzt einfordert!
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siehe dazu auch =>
Weisweiler-Prozess: Klima-Aktivismus als Notwehr
Fünf Angeklagte sollen ein Kohlekraftwerk blockiert haben. Am zweiten Prozesstag wurde abermals das Argument Notwehr diskutiert. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 13.11.2019
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mehr Infos => http://wedontshutup.org
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=> http://antirrr.nirgendwo.info
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=> NRW-Landeskonferenz: AntiAtom-Initiativen besorgt über atomare Risiken und Castortransporte in NRW . . . Publiziert am 10. September 2018 von antiatomeuskirchen
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WDR-Beitrag: Fragwürdige Atomgeschäfte zwischen Gronau/NRW und Russland

Am 17. November 2019 ab 13 Uhr: Kundgebung an UAA Gronau
Dazu wird um 12.40 Uhr ein Shuttle-Bus vom Bahnhof Gronau zur UAA fahren und nach Abschluss der Kundgebung wieder zurück zum Bahnhof.

Seit einigen Tagen rollen wieder Atomtransporte durch NRW. Sie kommen aus der Urananreicherungsanlage Urenco in Gronau und gehen nach Russland.
Eigentlich ist der Export von Atommüll ins Ausland verboten. Doch das Unternehmen behauptet, es handele sich um Wertstoffe. Tatsächlich wird ein kleiner Teil des radioaktiven Materials in Russland wieder angereichert. Doch der größte Teil bleibt dort als Abfall liegen. Russische und deutsche Umweltaktivisten werfen Urenco vor, seine radioaktiven Abfälle möglichst billig entsorgen zu wollen, auf Kosten der Bevölkerung und der Umwelt in Russland.
(Text von WDR)
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siehe auch =>
Bundesregierung muss endlich handeln: Billig-Atommüll-Entsorgung und neue Atomreaktoren des teilweise deutschen Urankozerns URENCO . . . Publiziert am 7. November 2019 von antiatomeuskirchen
und =>
Billige Atommüllhalde Russland: UAA Gronau exportiert weitere 600 Tonnen Atommüll . . . Publiziert am 28. Oktober 2019 von antiatomeuskirchen
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WDR-Beitrag: Carola Rackete im Hambacher Forst


Kapitänin und Aktivistin Carola Rackete hat am Samstag (09.11.19) den Hambacher Forst besucht. Vor einem Jahr war die 31-Jährige selbst als Klimaaktivistin im Wald.
Am 29. Juni 2019 setzte sie sich als Kapitänin der Sea Watch über das Verbot des italienischen Innenministers hinweg und legte mit 40 aus dem Mittelmeer geretteten Flüchtlingen im Hafen von Lampedusa an.
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Es reicht! Aufruf zum Klimastreik am 29. November 2019

Bitte Grafik anklicken zum Aufruf und mehr Infos (www.klima-streik.org):

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Auch bei Dir vor Ort, z.B. Bonn, Köln, Aachen u.v.m.
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Bundesregierung muss endlich handeln: Billig-Atommüll-Entsorgung und neue Atomreaktoren des teilweise deutschen Urankozerns URENCO

Am 17. November 2019 ab 13 Uhr: Kundgebung an UAA Gronau

Immer noch ist die URENCO vom Atomausstieg ausgeschlossen und verantwortlich für Billig-Atommüll-Entsorgung in Russland und Uran-Brennstoff für marode Reaktoren Marke Tihange oder Cattenom.

Aktuell bestätigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Hubertus Zdebel (DIE LINKE), dass der teilweise deutsche Urankonzern URENCO auch noch maßgeblich an der Entwicklung neuer Atom-Reaktoren beteiligt ist, dessen Prototyp erstmals 2026 in Kanada zum Einsatz kommen soll.

Zdebel dazu: „Von Atomausstieg kann überhaupt keine Rede sein.
Die per Lkw transportierbaren ‚Uran- Batterie‘ genannten Small Modular Reactor (SMR) – Reaktoren erhöhen die Risiken eines militärischen Missbrauchs.

Solche Mini-Meiler sind auch für Terrorkommandos von Interesse.
Das US-Militär ist ja offenkundig auch an diesen Atom-Batterien für ihre Militärbasen interessiert. Neue Nuklearantriebe für U-Boote könnten ebenfalls daraus entstehen. Für URENCO sind das neue Märkte, da geht es vor allem um Profite: Neue Mini-Reaktoren für den Massen-Einsatz. Als Anreicherungs-Konzern liefert URENCO den brisanten Brennstoff gleich mit.

In diesen neuen Mini-Atomreaktoren soll höher angereichertes Uran eingesetzt werden. Während in herkömmlichen Atomkraftwerken das spaltbare Uran 235 zwischen 3-5 Prozent beträgt, wird es für die Uran-Batterie auf bis zu 19,75 Prozent angereichert und zu speziellen Brennelementen verarbeitet, bei denen das Uran in Graphit verpackt wird. URENCO hat angekündigt, derartigen Brennstoff künftig in seinem Werk in den USA herstellen zu wollen.
Diese hohe Uran-Anreicherung liegt nur noch wenig unter der Schwelle, ab der angereichertes Uran grundsätzlich als atomwaffenfähig bezeichnet wird (20 Prozent). Deswegen wird von Experten bei der Entwicklung derartiger Reaktorkonzepte auch vor den wachsenden Gefahren des militärischen Missbrauchs gewarnt. Aus friedens- und umweltpolitischer Sicht sind diese Entwicklungen gravierend.

Die Bundesregierung ist bestens informiert und tut nichts dagegen, wenn URENCO seine Atomgeschäfte ausweitet, neue Atomreaktoren entwickelt und neue nukleare Einsatzgebiete vorantreibt. Es ist unverantwortlich, dass CDU/CSU und SPD diese Uran-Geschäfte von URENCO billigen und dulden. Die Uranfabriken in Deutschland* müssen endlich in den Atomausstieg einbezogen werden und gehören abgeschaltet.”
(* Gemeint sind Gronau und Lingen)
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Am Sonntag, den 17. November, findet eine Kundgebung um 13 Uhr an der Urananreicherungsanlage Gronau statt (Röntgenstr. 4). Dazu wird um 12.40 Uhr ein Shuttle-Bus vom Bahnhof Gronau zur UAA fahren und nach Abschluss der Kundgebung wieder zurück zum Bahnhof.

Gastredner wird dabei Vladimir Slivyak sein, Ko-Vorsitzender der russischen Umweltorganisation Ecodefense. Für den folgenden Montag, 18. November, erwarten die Initiativen den nächsten Uranmülltransport von Gronau nach Russland, zunächst per Bahn und LKW zum Hafen nach Amsterdam. Von dort gelangt das Uran per Schiff nach St. Petersburg.

Greenpeace Russland schaltete jetzt den russischen Generalstaatsanwalt ein wegen des Verdachts des illegalen Atommüllimports in die Russische Föderation.
Zugleich startete Greenpeace Russland am Wochenende eine Online-Petition an die Urenco-Miteigentümer RWE und EON sowie an den staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.
(Mit Material von PM)
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siehe zum Thema auch =>
Portable Uran-Batterie: Urenco sprengt Atomausstieg
Der Urankonzern Urenco arbeitet seit 2008 an einem mobilen Reaktortyp für neue Atomstandorte. Dagegen protestieren Atomkraftgegner*innen. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 07.11.2019
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Greenwashing für Atomkraft verhindern

EU-Taxonomie: Kein grünes Geld für Atomkraft / Koalitionsvertrag umsetzen

Zu den heute startenden Verhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und den EU-Mitgliedsstaaten über ein Klassifizierungssystem für ökologisch nachhaltige Finanzierungen in der EU („EU-Taxonomie“) erklärt Matthias Weyland, Vorstand der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Atomfreundliche Kräfte in der EU wollen die Hochrisikotechnologie Atomkraft über den Umweg einer EU-Finanz-Richtlinie (‚EU-Taxonomie‘) als angeblich ‚nachhaltiges Investment‘ deklarieren.
Diesem Versuch nuklearen Greenwashings muss sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz entschieden widersetzen.

Atomkraft verursacht von der Urangewinnung bis zur Lagerung der strahlenden Abfälle immense Umweltschäden.
Ein schwerer Atomunfall in einem europäischen AKW bedroht Leben und Gesundheit von Millionen EU-Bürger*innen. Mit ‚Nachhaltigkeit‘ hat das nichts zu tun.
Finanzminister Scholz darf deshalb bei den ‚Trilog‘-Verhandlungen diese Woche zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und den EU-Mitgliedsstaaten keiner Formulierung zustimmen, die Atomkraft als nachhaltig einstufen könnte.

In ihrem Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD festgehalten, dass sie eine EU-Förderung für neue AKW ablehnen. Auch aus diesem Grund dürfen sie nun nicht zulassen, dass die Atomindustrie unter einem ‚grünen‘ Deckmantel Zugang zu neuen öffentlichen und privaten Finanzquellen erhält.“
(PM von .ausgestrahlt)
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=> Weitere Infos: Stellungnahme von .ausgestrahlt und mehr als 50 weiteren Nichtregierungsorganisationen zur EU-Taxonomie: http://www.wwf.eu/?uNewsID=353090
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Wie funktioniert die Standortsuche für ein dauerhaftes Atommüll-Lager?


(Video vom 23.10.2019)
Der .ausgestrahlt-Film erklärt kurz und kompakt, warum das laufende Standortauswahl-Verfahren an den eigenen Ansprüchen scheitert und den Weg zum bestmöglichen Atommüll-Lager nicht findet, sondern verbaut.
=> Weitere Infos: https://ausgestrahlt.de/standortsuche
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Billige Atommüllhalde Russland: UAA Gronau exportiert weitere 600 Tonnen Atommüll

Heute (28.10.2019) ist die Abfahrt eines Uranmüllzuges aus der Urananreicherungsanlage Gronau mit Ziel Russland bestätigt worden. Atomkraftgegner*innen reagieren mit Protesten. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 28.10.2019
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(28.10.2019 Uranmüll-Zug durch Münster Hauptbahnhof • Veröffentlicht von Eichhörnchen)
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siehe auch =>
Billige Entsorgung von Atommüll: Uranzug rollt nach Russland
Ein weiterer Atomtransport mit radioaktivem und giftigem Uranhexafluorid soll am Montag Deutschlands einzige Urananreicherungsanlage verlassen. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 28.10.2019

und =>
Protest gegen Uranabfall-Transport aus Gronau
• Uranabfall soll nach Russland gehen • Lieferung von 6.000 Tonnen geplant
• Wiederanreicherung oder Entsorgung? . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de . . . 28.10.2019
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(Veröffentlicht am 11.04.2018Gronau & Urenco – Gefahren atomarer Brennelemente-Fabriken & atomarer Brennelemente-“Zwischenlager”)
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Überregionale Demo am 26. Oktober 2019 in der Atomstadt Lingen

(bitte Grafik anklicken für mehr Infos; pdf)

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Hinweis in eigener Sache: Polizist beleidigt oder asozial?

Prozesstermin am 29. Oktober um 13 Uhr am Amtsgericht Düren

Im Kontext der Räumung des Hambacher Forst kontrollierte die Polizei willkürlich und mit vielen Schikanen Menschen, die sich im “Gefahrengebiet” bewegten. So auch Teilnehmer*innen der Landeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung welche in der Räumungsphase den Hambi besuchten. Einem der kontrollierten wird jetzt vorgeworfen, er hätte einen Polizisten als “Du Asi” beleidigt. Ihm wird am Dienstag, 29. Oktober um 13 Uhr am Amtsgericht Düren, Sitzungssaal 1.07, der Prozess gemacht. . . . weiterlesen bei => http://antirrr.nirgendwo.info . . . 09.10.2019
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Text von => http://antirrr.nirgendwo.info
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=> NRW-Landeskonferenz: AntiAtom-Initiativen besorgt über atomare Risiken und Castortransporte in NRW . . . Publiziert am 10. September 2018 von antiatomeuskirchen
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Sonntag, 13. Oktober 2019: Baumpflanzaktion beim Waldspaziergang im Hambacher Forst

(Bilder bitte anklicken zum vergrößern / lesen; pdf)

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Dual-Fluid-Reaktor: Das Illusionskraftwerk der Atomlobby

(Text von Armin Simon für .ausgestrahlt-Blog)
Warum der „Dual-Fluid-Reaktor“ seine Versprechen nicht hält und zudem eine hoch gefährliche Idee ist

Wer hat sie nicht schon gelesen in den letzten Wochen, die Geschichte vom angeblich ungefährlichen neuen AKW, das angeblich Energie im Überfluss liefert, angeblich nichts kostet und obendrauf angeblich noch Atommüll frisst – Ammenmärchen der Atom-Lobby, die so gut klingen, dass ihnen viele auf den Leim gehen. Nur mit der Wirklichkeit hat diese Erzählung vom famosen „Dual-Fluid-Reaktor“ nichts zu tun . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 03.10.2019
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Bundesländer und Kommunen verdienen noch immer am Geschäft mit den Atomgefahren im Inland

Beteiligungen an AKW nicht nur im Ausland beenden

Zum Abschied des Bundes von Atombeteiligungen im Ausland erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Das wurde aber auch Zeit. Doch weiterhin stecken öffentliche Gelder in deutschen Atomprojekten.
Der Betreiber der noch laufenden AKW in Neckarwestheim und Philippsburg, EnBW, gehört dem grün regierten Land Baden-Württemberg und einigen oberschwäbischen Landkreisen.
Etliche Kommunen halten Anteile an RWE. Das Unternehmen betreibt die Atomkraftwerke in Gundremmingen und Lingen.
Die kommunalen Stadtwerke München sind am AKW Isar beteiligt, die Stadtwerke Bielefeld am AKW Grohnde.
Ob auch der Bund Anteile an deutschen AKW-Betreibern hält, ist nicht bekannt.
Es reicht nicht, wenn sich der Staat aus den Geschäften mit der Atomgefahr im Ausland zurückzieht. Gleiches muss im Inland passieren.“
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siehe auch =>
Bund veräußert AKW-Betreiber-Anteile: Noch ein kleiner Atomausstieg
Die Regierung verkauft alle Aktien von Firmen, die AKWs im Ausland betreiben. Festgelegt hatte sie das schon vor langem im Koalitionsvertrag. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 02.10.2019
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Save the Date: Überregionale Demo am 26. Oktober 2019 in der Atomstadt Lingen

Auftaktkundgebung:
26. Oktober, 12 Uhr,
Bahnhof Lingen

• AKW und Brennelementefabrik
Lingen stilllegen!
• Brennelement- und Uranexporte stoppen!
• Raus aus Atom und Kohle
– Erneuerbare jetzt!

In der niedersächsischen „Atomstadt“ Lingen wird noch immer von einer atomaren Zukunft geträumt: RWE betreibt das AKW „Emsland“ (Lingen II) und ANF, eine Tochter des EdF-Konzerns, die bundesweit einzige Brennelementefabrik.
Im benachbarten Gronau wird durch den Urenco-Konzern Uran für jedes zehnte AKW weltweit angereichert – Lingen und Gronau halten hochgefährliche Pannenreaktoren weltweit am Laufen! Vom „Atomausstieg“ ist hier nichts zu spüren – stattdessen wird hier die Atomkraft in allen Facetten gelobt! . . . . . . Weiterlesen

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Greta Thunberg bei UN-Klimagipfel in New York: Wütender Appell an Politiker*innen

Die ganze Rede (4 min.) im Originalton:

(United Nations • Am 23.09.2019 veröffentlicht)
siehe auch => . . . . . . . . . . . Weiterlesen

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Ein Jahr Hambi-Räumung • Dokumentarfilm: HAMBI – Der Kampf um den Hambacher Wald

HAMBI – Der Kampf um den Hambacher Wald • Dokumentarfilm

(ZDF-Video verfügbar bis 19.09.2020)
Der Hambacher Forst wird zum Symbol des Klimawandels und des Widerstandes.
David gegen Goliath: Umweltaktivisten und Klimaschützer kämpfen gegen die Kohleindustrie, Politik und Polizei. Die Räumung begann am 13.09.2018.
Am 19. September 2018 stürzte Steffen Meyn rund 20 Meter in die Tiefe.
Er erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen.

Am 2.10.2018 räumte die Polizei das letzte Baumhaus und hinterließ Schneisen der Verwüstung. Ein Jahr später steht ein Großteil der Hütten wieder.
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Siehe auch zum Thema =>
Skandalumwittertes “Jubiläum”: Ein Jahr Räumung des Hambacher Forst . . . 13.09.2019 . . . AAE
sowie =>
www.antiatomeuskirchen.de/hambi-bleibt
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70.000 Menschen in Köln bei Klima-Demo #AlleFürsKlima

Beeindruckende Zahlen für die Demo #AlleFürsKlima
• Köln: 70.000 Menschen • Bonn: 15.000 Menschen
• Berlin: 270.000 Menschen • Stuttgart: 250.000 Menschen
• Hamburg: 100.000 Menschen • München: 40.000 Menschen
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Skandalumwittertes “Jubiläum”: Ein Jahr Räumung des Hambacher Forst

Trotz alledem: Hambi bleibt !

(Hambacher Forst ein Jahr nach der Räumung • Am 13.09.2019 veröffentlicht)
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Mit dem WNV und FridaysForFuture-Schleiden am 20.09.2019 nach Köln zur Demo #AlleFürsKlima

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#Klimastreik am 20. September 2019 auch bei Dir vor Ort!

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AKW Neckarwestheim: Doppelt so viele Risse wie noch vor einem Jahr

• Erneut Spannungsrisskorrosion in den Dampferzeuger-Heizrohren

• Atomkraftgegner fordern endgültige Abschaltung des Schrottreaktors

Zu den 191 neu entdeckten Rissen in den Dampferzeuger-Heizrohren des AKW Neckarwestheim-2 erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-.Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„EnBW, Sachverständige und die Atomaufsicht haben sich, was die gefährliche Spannungsrisskorrosion in Neckarwestheim angeht, getäuscht. Zum dritten Mal in Folge sind Korrosionsschäden an den von radioaktivem Reaktorwasser durchströmten Dampferzeuger-Heizrohren des AKW festgestellt worden. Zweimal schon haben die Gegenmaßnahmen, die jeweils Bedingung für das Wiederanfahren des Reaktors waren, versagt: Die Rohrschäden nahmen nicht etwa ab, sondern jedes Mal zu. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weiterlesen

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