Am Samstag, 26. Juni 2021: Großdemo in Düsseldorf gegen das neue Versammlungsgesetz NRW

Samstag, 26. Juni 2021 ab 13:00 Uhr
NRW-weite Großdemonstration
„Versammlungsgesetz NRW stoppen
– Grundrechte erhalten“

DGB-Haus/Friedrich Ebert Str. 34-38
Düsseldorf

=> hier gibt´s den kompletten Aufruf
=> hier gibt´s das Hygienekonzept und weitere Infos
=> hier gibt´s Tips und Treffpunkte für gemeinsame Anreise

=> www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein, Demo | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Am Samstag, 26. Juni 2021: Großdemo in Düsseldorf gegen das neue Versammlungsgesetz NRW

Proteste vor den Vertretungen der EU-Kommission: „Raus mit Gas und Atom aus der EU-Taxonomie“

Anti-Atom- und Klima-Initiativen protestierten am 18.06.2021 anlässlich des Treffens des EU-Wirtschaftsrats vor den Vertretungen der EU-Kommission in München, Berlin und Bonn wegen
EU-Kompass für nachhaltige Finanzen

Dort wird auf der Sitzung des EU-Wirtschaftsrates über die die sogenannte EU-Taxonomie verhandelt. Dieses mächtige Förderinstrument des europäischen Green Deals klassifiziert nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten. Es besteht die Gefahr, dass dabei fossiles Gas und Atomkraft positiv eingestuft werden. Deshalb protestierten Aktive aus der Anti-Atom- und Klimabewegung heute vor den Vertretungen der EU-Kommission in München, Berlin und Bonn.

Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Das Greenwashing von fossilem Gas und Atomkraft durch die Taxonomie hätte fatale Folgen für die zukünftige ökologische Ausrichtung unserer Energieversorgung. Durch eine positive Klassifizierung als nachhaltig entstehen konkrete Fördermöglichkeiten
durch den Green Deal. Gleichzeitig übernehmen Banken und Versicherungen diese Einschätzung, was zu günstigeren Krediten und Versicherungspolicen führt. So würde diese Weichenstellung bei der EU-Taxonomie mehr Investitionen in fossile Gasinfrastruktur sowie längere Laufzeiten und Neubauten von
Atomkraftwerken in Europa fördern.

Dies steht im klaren Widerspruch zur Leitidee der Taxonomie nach dem ‚Do-not-significant-harm‘-Prinzip, also die Bedingung, dass finanzierungsfähige Projekte ‚keinen signifikanten Schaden anrichten‘ dürfen.
Dies ist unbestritten ein K.O.-Kriterium für Atomkraft – etwa wegen des Atommüll-Problems, der Unfallgefahr und den Risiken und Konsequenzen des Uranbergbaus. Gleichsam klimapolitisch unverantwortlich sind neue Investitionen in fossile Gas-Infrastruktur – vor dem Hintergrund der starken Klimaschädlichkeit von Methangas als Hauptbestandteil von Erdgas.

Wir fordern Finanzminister Olaf Scholz auf, eine wissenschaftsbasierte EU-Taxonomie gegen eine lobbybeeinflusste Taxonomie zu verteidigen. Es gilt, einen Kuhhandel zu verhindern, in dem sich Deutschland für fossiles Gas und Frankreich und osteuropäische Staaten für Atomkraft aussprechen und somit die positive Lenkungswirkung der Taxonomie fatal untergraben würde. Deutschland als wichtiger EU-Staat im Allgemeinen und Bundesfinanzminister Olaf Scholz im Speziellen kommt in dieser Entscheidung eine Schlüsselrolle zu.
Vor dem Hintergrund des jüngsten Klima-Urteils des Bundesverfassungsgerichts liegt die Handlungsanweisung klar auf der Hand:
‚Raus mit Gas und Atom aus der EU-Taxonomie.‘“
(PM)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Zwischenbericht: EU-Parlamentarier unterstützen Wasserstoff aus fossilem Gas und Atomkraft . . . Publiziert am 21. Mai 2021 von antiatomeuskirchen
und =>
BUND fordert: Nutzung von Wasserstoff aus Atomenergie darf nicht gefördert werden . . . Publiziert am 29. Mai 2021 von antiatomeuskirchen
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein, Demo, Regio | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Proteste vor den Vertretungen der EU-Kommission: „Raus mit Gas und Atom aus der EU-Taxonomie“

Nach Störfall in chinesisch-französischem AKW: Reaktoren von EDF/Framatome sind Sicherheitsproblem

„Kein russisch-französisches Brennelemente-Joint-Venture in Lingen“

Nachdem es im chinesisch-französischen Atomkraftwerk Taishan südlich von Hongkong zu relevanten Problemen an mehreren Brennelementen sowie erhöhter Radioaktivität gekommen ist, fordern Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Emsland und dem Münsterland sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) Konsequenzen für ein geplantes französisch-russisches Joint Venture beim französischen Brennelementehersteller und Nukleartechnik-Unternehmen Framatome in Lingen.

Framatome ist als Tochterunternehmen des französischen Staatskonzerns EDF am Bau und Betrieb des chinesischen Doppel-Atomkraftwerks beteiligt, das erst 2018/19 in Betrieb ging. Dennoch kommt es dort nun zu international beachteten Problemen. Auch der Bau der beiden in Frankreich geplanten Druckwasserreaktoren in Flamanville (Frankreich) und Olkiluoto (Finnland) ist durch zahlreiche Baupannen, Konstruktionsfehler, Verzögerungen und Kostenüberschreitungen schon vor Inbetriebnahme heftig umstritten.
Framatome lieferte aus Lingen die Brennelemente für Olkiluoto 3. Auf der EDF-Baustelle des britischen AKW Hinkley Point C kam es vor wenigen Tagen zu einem Feuer und der britische EDF-Reaktor Dungeness B muss aktuell wegen unüberwindlicher technischer Probleme vorzeitig vom Netz.

Atomkraft ist nicht beherrschbar und sowohl EDF wie auch Framatome sind international an höchst problematischen Projekten beteiligt. Die Anti-Atom-Initiativen fordern von der französischen Atomindustrie die Einstellung aller AKW-Neubauprojekte weltweit, um nicht noch größeren Schaden anzurichten.

Im Brennelementewerk in Lingen möchte Framatome nun ausgerechnet den russischen Atomkonzern Rosatom als Partner mit ins Boot holen. Dazu läuft bei der Bundesregierung derzeit ein sogenanntes „Investitionsprüfverfahren“.
Die Anti-Atom-Initiativen und der BBU befürchten unter anderem, dass die russische Atomindustrie durch eine Verlagerung der Produktion nach Lingen EU-Sanktionen im Atombereich
unterlaufen möchte. Auch ist Rosatom an militärischen Projekten beteiligt. Framatome begibt sich mit seinem fragwürdigen Kooperationswunsch in einen schwer durchschaubaren zivil militärischen Graubereich.

„Der jetzige Störfall in China zeigt, dass die Auslandskooperationen von EDF-Framatome viele neue atomare Probleme und Sicherheitsrisiken schaffen. Das würde bei einer Kooperation mit der russischen Atomindustrie hier im Emsland nicht anders werden. Von daher fordern wir die Bundesregierung auf, die geplante russisch-französische Atomkooperation in Deutschland zu unterbinden – durch den Atomausstieg in Deutschland ist die Brennelementeproduktion im Emsland völlig überflüssig geworden und sollte rasch beendet werden,“ erklärte Alex Vent vom Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland.
(PM)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Was ist los in Taishan?
Die Meldung von einer „bevorstehenden radiologischen Bedrohung“ in einem chinesischen Reaktor ließ international aufhorchen. Während die USA warnte, beschwichtigte China. Gab es einen schweren Störfall in dem Europäischen Druckwasserreaktor, der erst 2018 in Betrieb genommen wurde? . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 18.06.2021
und =>
Warnung vor Problemen bei Druckwasserreaktor:
Was hinter dem Vorfall im chinesischen Atomkraftwerk steckt

Erst trat radioaktives Gas aus, nun will die französische Herstellerfirma Framatome den Chinesen dringend helfen: Einem CNN-Bericht zufolge herrscht am Meiler Taishan eine »unmittelbare radiologische Bedrohung«. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 14.06.2021
sowie =>
Bericht über Störfall: Chinesisches AKW leckt
Sind aus der südchinesischen Atomanlage Taishan größere Mengen radioaktive Gase ausgetreten? Oder ist das nur Panikmache? China beschwichtigt. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 15.06. 2021
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein, Lingen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Nach Störfall in chinesisch-französischem AKW: Reaktoren von EDF/Framatome sind Sicherheitsproblem

Atompolitische Forderungen von .ausgestrahlt an die kommende Bundesregierung

Die nächste Bundesregierung steht vor wichtigen atompolitischen Entscheidungen für die Zukunft. .ausgestrahlt hat deshalb ein
Forderungspapier mit 21 Punkten für eine gerechte und zukunftstaugliche Atompolitik erarbeitet. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Atompolitische Forderungen von .ausgestrahlt an die kommende Bundesregierung

17. Atomgesetz-Novelle: Groko entmachtet Gerichte bei Sicherheitsfragen

• Rechtsschutz für Betroffene wird de facto unwirksam
• Gerichte dürfen Genehmigungs-Unterlagen nicht einsehen

Mit den Stimmen von CDU/CSU und der SPD beschloss der Bundestag am 10.06.2021 die
17. Atomgesetz-Novelle (AtG-17).
Das Gesetz sichert Genehmigungen von Atombehörden gegen Klagen von Umweltverbänden und Anwohner*innen ab. Gerichte sollen künftig nicht mehr umfassend überprüfen dürfen, ob Atomanlagen oder Atommüll-Transporte ausreichend gegen Terrorangriffe oder sonstige Einwirkungen Dritter geschützt sind. Die Gesetzesänderung stellt Entscheidungen der Behörden in Sicherheitsfragen unter Funktionsvorbehalt. Sie sind demnach nicht mehr vollständig juristisch angreifbar.

Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Mit dem gesetzlichen Funktionsvorbehalt ist der Rechtsschutz de facto unwirksam. Zwar können Anwohner*innen und Umweltverbände bei Sicherheitszweifeln auch weiterhin Klage einreichen. Wenn aber die Gerichte nicht mehr über die Entscheidungen der Behörden urteilen dürfen, gerät dieses Klagerecht zur Farce. Die 17. Atomgesetz-Novelle setzt voraus, dass Genehmigungsbehörden in Sicherheitsfragen niemals irren. Diese Annahme ist nicht nur absurd, sie ist durch die Vergangenheit bereits vielfach widerlegt. Mit diesem Gesetz sichert das Bundesumweltministerium die Entscheidungen der ihr unterstellten Behörden gegen die Klagemöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger ab. Gleichzeitig traut die Bundesregierung den Gerichten offensichtlich nicht zu, darüber zu urteilen, wann Klageinteressen berechtigt sind und wann nicht. Das ist ein massiver Angriff auf die Gewaltenteilung.“

AtG-17 untersagt den Gerichten nicht nur die vollständige Überprüfung der Behördenentscheidung. Das Gesetz verwehrt ihnen ebenso wie den Kläger*innen auch den Zugang zu den Sicherheitsunterlagen. Diese Regelung sorgte im Vorfeld auch im Bundesrat für starke Kritik. Die Länder forderten die Einführung eines In-Camera-Verfahrens. Damit hätten die Gerichte Einblick in die Akten nehmen dürfen. Die Bundesregierung wies den Vorschlag jedoch zurück. Das Gesetz ist nicht zustimmungspflichtig. Ein Gutachten des Atomrechtsexperten Dr. Ulrich Wollenteit erhebt verfassungsrechtliche Bedenken gegen AtG-17.

Dazu .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay: „Ein In-Camera-Verfahren würde zwar dafür sorgen, dass eine unabhängige Instanz Einblick in die Entscheidungsgrundlagen der Genehmigungsbehörde nehmen könnte. Das hätte die Gefahr der Behördenwillkür zumindest ein wenig abgefedert. Allerdings hätten die Gerichte aufgrund des Funktionsvorbehalts auch dann wenig Handhabe, um atomrechtliche Lagerungs- oder Transport-Genehmigungen aufgrund von Sicherheitsmängeln aufzuheben. Die Ergänzung um das In-Camera-Verfahren wäre somit nur das kleinere Übel gewesen. Die 17. Atomgesetz-Novelle schafft keinen Schutz vor Terrorgefahren, sie reißt eine riesige Sicherheitslücke in unser Rechtssystem. Es bleibt zu hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht auch dieses Atomgesetz korrigiert.“
(PM)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe dazu auch die Infos =>
Rechtsgutachten Dr. Ulrich Wollenteit
Gesetzentwurf 17. AtG-Novelle
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Regierung will mit Atomgesetz-Änderung Klagerechte einschränken
. . . Publiziert am 4. Mai 2021 von antiatomeuskirchen
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter §§§§§, Allgemein | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für 17. Atomgesetz-Novelle: Groko entmachtet Gerichte bei Sicherheitsfragen

Atomkraftgegner*innen beantragen einstweilige Anordnung zur Stilllegung des AKW Neckarwestheim-2

• Zwei aktuelle staatliche Gutachten bestätigen: Gefahr systematischer Rohrbrüche durch Korrosion im AKW Neckarwestheim-2 nicht ausgeschlossen
• Atomkraftgegner*innen stellen Eilantrag beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim, den Betrieb des Reaktors bis auf Weiteres zu untersagen.

Zum am 08.06.2021 beim VGH Mannheim gestellten Antrag auf einstweilige Anordnung, den weiteren Betrieb des AKW Neckarwestheim-2 zu untersagen, erklären Armin Simon von .ausgestrahlt und Franz Wagner vom BBMN:

„Jahrelang hat das baden-württembergische Umwelt-
ministerium
die von den korrosiven Bedingungen im AKW Neckarwestheim-2 ausgehende Gefahr durch mögliche Rohrbrüche bestritten. Als im März sogar der ehemals höchste Atomaufseher im Bundesumweltministerium, Dipl.-Ing. Dieter Majer, vor einem drohenden Atomunfall warnte, schaltete das
Ministerium nicht etwa den Reaktor ab, sondern gab eigens zwei Gegengutachten in Auftrag, die Majer widerlegen sollten.

Wie jetzt herauskommt, konnten diese Majers Vorwurf, dass wichtige Sicherheitsnachweise gar nicht vorliegen, jedoch nicht entkräften. Im Gegenteil: Beide im Auftrag der Behörde erstellte Gutachten bestätigen unabhängig voneinander und explizit: Einen Nachweis, dass Rohre nicht aufgrund der Risse brechen können, gibt es nicht. Ein solcher ist, wie der eine Gutachter ergänzend ausführt, auch gar nicht möglich. Nichts anderes hatte Majer in seiner Stellungnahme im März dargelegt.

Die Argumentation von EnBW und Umweltministerium, es gehe von den korrosiven Bedingungen im Reaktor keine Gefahr aus, obwohl diese unbestritten die Ursache der Risse sind, stürzt damit wie
ein Kartenhaus in sich zusammen. Solange die korrosiven Bedingungen nicht restlos entfernt sind, besteht schon bei einer bloßen Betriebsstörung die akute Gefahr, dass diese einen schweren Atomunfall mit Freisetzungen größer als in Fukushima auslöst.

Weil das Ministerium den Antrag von .ausgestrahlt, BBMN und anderen, in dem diese im Juni 2020 die vorläufige Stilllegung des Reaktors gefordert hatten, auf offensichtlich falscher Grundlage abgelehnt hat, gehen die Umweltschützer*innen nun auch gerichtlich dagegen vor. Gemeinsam mit Anwohner*innen des AKW und mit Unterstützung des BBMN – und parallel zur im Frühjahr eingereichten Klage – hat .ausgestrahlt am Dienstagabend (8.6.) beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragt, um den weiteren Betrieb des Reaktors zu untersagen. Der 61-seitige Antrag stützt sich maßgeblich auf das Kerntechnische Regelwerk, einschlägige Untersuchungen zum Thema sowie von der Behörde und ihren Gutachtern selbst angeführte Argumente.

Hätte die Atomaufsicht in Baden-Württemberg ihre Rolle in den vergangenen Jahren ernstgenommen, hätte sie schon beim ersten Auftreten der Korrosion 2017 darauf bestehen müssen, dass die Vorschriften zur vorbeugenden Instandhaltung der Rohre in Neckarwestheim eingehalten werden und also die systematische Ursache der Korrosion beseitigt wird. Dies ist bis heute nicht geschehen. Der damalige grüne Umweltminister Franz Untersteller ließ sich vielmehr auf das Ansinnen der EnBW ein, stattdessen nachzuweisen, dass trotz weiterhin vorhandener korrosiver Bedingungen im Reaktor keine Gefahr von dadurch verursachten Rohrbrüchen bestehe. Dieser Versuch ist, wie nun auch die beiden Gutachten im Auftrag der Behörde bestätigen, gescheitert.

Wir fordern die neue Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) auf, daraus endlich die nötigen Konsequenzen zu ziehen und den weiteren Betrieb des Rissreaktors zumindest so lange zu untersagen, bis die korrosiven Substanzen restlos entfernt sind.“
(PM)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Weitere Informationen =>
Eilantrag
Hintergrundpapier mit gegenübergestellten Kernaussagen von Umweltministerium und Gutachtern beider Seiten in zeitlicher Abfolge.
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Atomaufsicht „übersieht“ INES-2-Störfall im AKW Neckarwestheim
. . . Publiziert am 5. März 2021 von antiatomeuskirchen
und =>
Antrag auf Austausch der Dampferzeuger im AKW Neckarwestheim II
. . . Publiziert am 15. Juli 2020 von antiatomeuskirchen
sowie =>
Sicherheit ist nicht verhandelbar: Pannen-Reaktor Neckarwestheim-2 stilllegen . . . Publiziert am 26. Juni 2020 von antiatomeuskirchen
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter §§§§§, Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Atomkraftgegner*innen beantragen einstweilige Anordnung zur Stilllegung des AKW Neckarwestheim-2

Aktion am 18. Juni 2021: EU-Taxonomie retten – Kein Öko-Label für Gas und Atom

18. Juni: Bonn, 14:00 Uhr
Bertha-von-Suttner-Platz 2-4

Klima- und Anti-Atom-Initiativen rufen dazu auf, am Freitag, den 18. Juni, während des EU-Finanz- und Wirtschaftsminister*innen-Treffens, vor den Vertretungen der EU-Kommission in Berlin, München und Bonn zu protestieren.

Das Ziel ist, öffentlich Druck zu machen, um das Greenwashing von Atomkraft und fossilem Gas durch die Gas- und Atomlobbyist*innen über die EU-Taxonomie zu verhindern. Denn die EU-Taxonomie als mächtiges Förderinstrument des Green Deals bestimmt, welche Wirtschaftsaktivitäten
als nachhaltig deklariert werden und welche nicht. Das Kapern der Taxonomie durch die Aufnahme von fossilem Gas und Atomkraft als nachhaltige Investments hätte langfristig fatale Folgen.

Wie das Tauziehen um die EU-
Taxonomie ausgeht, wird wesentlich davon abhängen, wie sich Deutschland dazu positioniert.
Helfen wir mit, das Kräfteverhältnis in Richtung echte Nachhaltigkeit zu verschieben und verteidigen wir eine wissenschaftsbasierte EU-Taxonomie gegen die Lobbyist*innen der Gas- und Atomindustrie.
(Quelle: .ausgestrahlt)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Zwischenbericht: EU-Parlamentarier unterstützen Wasserstoff aus fossilem Gas und Atomkraft . . . Publiziert am 21. Mai 2021 von antiatomeuskirchen
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein, Demo, Regio | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Aktion am 18. Juni 2021: EU-Taxonomie retten – Kein Öko-Label für Gas und Atom

Bundesweite Unterschriftenkampagne fordert Aus für Schacht Konrad

Heute (2.6.2021) startet eine bundesweite Unterschriften-
kampagne
, die den Niedersächsischen Umweltminister auffordert, die Genehmigung für Schacht Konrad aufzuheben.
Damit soll der Antrag politisch unterstützt werden, den BUND und NABU gemeinsam mit dem Bündnis Salzgitter gegen Konrad* (s.u.) dem Minister am 27. Mai übergeben haben.

Ludwig Wasmus, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad: „Das alte Eisenerzbergwerk ist für die dauerhafte sichere Lagerung radioaktiver Abfälle gänzlich ungeeignet. Mit jedem Stein, den die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Schacht Konrad verbaut, verliert sie ein Stück Glaubwürdigkeit. Der Niedersächsische Umweltminister hat jetzt die Chance endlich das Richtige zu tun und das Projekt zu beenden. Mit der Unterschriftenkampagne wollen wir ihn bestärken, diesen Schritt zu gehen.“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg: „Nach dem Aus für Gorleben darf auch nicht länger am Schacht Konrad festgehalten werden. Beide Projekte der 70er Jahre sind Ausdruck von willkürlicher politischer Festlegung und halten einer fairen wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Mit dem Ende des Endlagerprojekts Gorleben wurde ein Anfang gemacht, wir engagieren uns dafür, dass es nun eine vergleichende, wissenschaftsbasierte Endlagersuche für alle Arten von Atommüll gibt und ein Schlussstrich unter die alte Atommüllpolitik gezogen wird. Gorleben und Salzgitter werden leben!“.

Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Schacht Konrad ist nicht nur ein Problem für die Region Salzgitter. Der Atommüll, der dort nach den Plänen der BGE ab 2027 verklappt werden soll, stammt aus Atomkraftwerken, Forschungsreaktoren und Nuklearfabriken aus dem ganzen Bundesgebiet. Deshalb geht Schacht Konrad alle an. .ausgestrahlt sammelt bundesweit Unterschriften, um die von diesem ungeeigneten und damit riskanten Atommüll-Lager bedrohten Menschen rund um Salzgitter solidarisch zu unterstützen.“

Unterschrieben werden kann bis zum 31.8.2021.

Getragen wird die Aktion von einem breiten *Bündnis* aus Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, BI Lüchow-Dannenberg, .ausgestrahlt, IG Metall Salzgitter-Peine, Landvolk Braunschweiger Land, Stadt Salzgitter, BISS Braunschweig, BUND und NABU. Am 4.9. sollen die Unterschriften mit möglichst vielen Menschen im Rahmen einer bunten Aktion in Hannover übergeben werden.
(PM)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> Hier kann online unterschrieben werden:
https://www.ausgestrahlt.de/konrad_gameover

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Weitere Infos bei => www.konrad-gameover.de
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Breite Unterstützung für die Aufgabe des Atommüllprojekts Schacht KONRAD
. . . Publiziert am 12. April 2021 von antiatomeuskirchen
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Bundesweite Unterschriftenkampagne fordert Aus für Schacht Konrad

Resolution gegen französisch-russische Brennelemente-Kooperation in Lingen

• Nein zur französisch-russischen Atomkooperation in Deutschland
• Dringender Aufruf von rund 80 Initiativen und Verbänden

Rund 80 Initiativen und Verbände aus mehreren europäischen Ländern unterstützen eine trinationale Resolution gegen die Bewilligung einer russisch-französischen Atomkooperation durch die Bundesregierung zur Brennelementeproduktion in Lingen/Emsland. Sie fordern stattdessen ein Ende der Uranverarbeitung und eine De-Nuklearisierung Europas.

Der franzöische Atomkonzern Framatome sowie die Tochter des russischen Atomgiganten Rosatom, TVEL, planen in Lingen ein Joint Venture und konterkarieren damit Pläne zur Stilllegung der Brennelementefabrik im Rahmen des bundesdeutschen Atomausstiegs. Das Bundeskartellamt stimmte dem Joint Venture bereits im März zu, die Ergebnisse eines Investitionsprüfverfahrens durch die Bundesregierung werden bislang geheimgehalten. Initiatoren der jetzigen Resolution sind das Lingener Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner*innen im Emsland, das französische Réseau Sortir du nucléaire sowie die russische Umweltorganisation Ecodefense.

Framatome beliefert bislang aus Lingen zahlreiche alternde und sicherheitstechnisch umstrittene Reaktoren in Belgien, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Spanien, Großbritannien und Finnland mit Brennelementen. Diese Exporte stehen seit Jahren in der Kritik. Die Atomanlage ist bis dato vom Atomausstieg in Deutschland ausgenommen. Vom deutschen Firmensitz in Erlangen/Bayern werden zudem technische Support-Projekte für AKW-Projekte weltweit gesteuert.

„Seit Jahren kämpfen wir im Emsland für die dringend notwendige Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen. Die Bundesregierung darf dem französisch-russischen Atomdeal nicht zustimmen. Zum einen untergräbt er den bundesdeutschen Atomausstieg. Zum anderen verbietet die sehr schlechte Menschenrechtslage in Russland ein solches Zugeständnis an die staatliche russische Atomindustrie,“ so Alexander Vent vom Lingener Bündnis AgiEL.

„Die französische Atomindustrie kämpft gerade mit großen finanziellen Schwierigkeiten. In dieser Situation ist sie zu allem bereit. Wir sehen mit großer Sorge die offensiven Pläne im internationalen Geschäft. Die weitere Öffnung der Brennelementeproduktion in der EU für die russische Atomindustrie ist erneut ein Schritt in die falsche Richtung. Für uns ist klar: Die Energiezukunft in Europa darf nicht nuklear sein,“ erklärte Charlotte Mijeon vom Réseau Sortir du nucléaire.

„Dass Framatome und die Bundesregierung den russischen Atomkonzern Rosatom wirtschaftlich unterstützen, ist für uns unverständlich. Wir erinnern daran, dass Deutschland schon jetzt Russland als Atommüllkippe für den abgereicherten Uranmüll aus der Urananreicherungsanlage in Gronau benutzt. Zudem liefern die Brennelementefabrik in Lingen sowie die Urananreicherungsanlage in Gronau schon jetzt angereichertes Uran zur Weiterverarbeitung in Russland. Damit werden 35 Jahre nach Tschernobyl die brandgefährlichen Zukunftsvisionen der Atomindustrie am Leben gehalten. Wir fordern den Ausstieg Europas aus der Atomenergie,“ so Vladimir Slivyak von Ecodefense.

„Wir stehen heute vor einem wachsenden Zusammenspiel von ziviler und militärischer Atomindustrie. In allen Atomwaffen-Staaten lässt sich das Militär von der zivilen Nuklearindustrie durch versteckte Subventionen fördern. Dazu zählen personelle Unterstützung, Forschungsvorhaben sowie eine beidseitig nutzbare nukleare Infrastruktur. Sowohl Frankreich wie Russland verfügen über Atomwaffen. In Zeiten wachsender internationaler Unsicherheit akzeptieren wir nicht, dass durch die Nutzung der Atomenergie neue Atomwaffen ermöglicht werden,“ erklärte die Europavorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW, Dr. Angelika Claussen.

Die Resolution wird heute (1.6.2021) ans Bundeswirtschafts- und ans Bundesumweltministerium übersandt sowie an den Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Stefan Weil, und an das niedersächsische Umweltministerium.
(PM)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> Hier die trinationale Erklärung
„Kein Joint Venture Framatome Rosatom in Lingen“ als pdf

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Nein zur Beteiligung Russlands an Brennelementefertigung in Lingen
. . . Publiziert am 3. März 2021 von antiatomeuskirchen
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein, Lingen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Resolution gegen französisch-russische Brennelemente-Kooperation in Lingen

BUND fordert: Nutzung von Wasserstoff aus Atomenergie darf nicht gefördert werden

Zur Bekanntgabe der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Wasserstoff-Großprojekte zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Grenzüberschreitende Wasserstoffnetze bergen die Gefahr, dass die Nutzung von Wasserstoff aus Atomenergie gefördert wird. Die Bundesregierung muss jetzt umgehend darüber aufklären, aus welchen Energiequellen die Stahlindustrie im Saarland versorgt werden soll. Sollte dabei auch atomarer Wasserstoff eingesetzt werden, der mit französischem Atomstrom produziert wurde, muss die Förderung der saarländischen Projekte gestoppt werden.
Deutschland darf den Atomausstieg nicht durch die europäische Hintertür rückgängig machen. Diese Hochrisikotechnologie darf nicht als sichere und saubere Erzeugungsquelle staatlich anerkannt und durch neue Fördermittel begünstigt werden. Die jetzige und die kommende Bundesregierung müssen dafür sorgen, dass Wasserstoff aus erneuerbare Energiequellen kommt. Die Fehler der deutschen EU-Ratspräsidentschaft dürfen nicht wiederholt werden.“

Hintergrund:
Die Bundesregierung hat sich bislang nicht eindeutig dazu bekannt, nur Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu importieren. Anstatt Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen klaren Vorrang zu geben, hat die deutsche
EU-Ratspräsidentschaft die Kriterien der „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) so gestaltet, dass allgemein „CO2-armer“ Wasserstoff gefördert werden darf. Sie hat die Wasserstofferzeugung aus erneuerbaren Energien damit der aus Erdgas und Atomkraft gleichgestellt. Bei der Umsetzung der IPCEI-Förderung sollte aus Sicht des BUND aber nur erneuerbarer Wasserstoff zum Zuge kommen.
(PM)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
mehr Infos siehe auch =>
Klimaschutz durch grünen Wasserstoff ?
Aufgrund seiner vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zieht Wasserstoff derzeit das Interesse von Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit auf sich und wird bereits als „Öl des 21. Jahrhunderts“ angepriesen. Für den BUND wirft der derzeitige Hype hingegen viele Fragen auf. . . . weiterlesen bei => www.bund.net
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> Warum Uran besser in der Erde bleibt, erklärt der Uranaltas (pdf)
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
BUND fordert: Keine Förderung für Wasserstoff aus Atomkraftwerken
. . . Publiziert am 11. Dezember 2020 von antiatomeuskirchen
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für BUND fordert: Nutzung von Wasserstoff aus Atomenergie darf nicht gefördert werden

Deutschlandfunk Kultur, Gorleben-Reportage: Wie sich das Wendland neu erfindet

Dem Wendland ist der gemeinsame Feind abhandengekommen. Das Endlager in Gorleben ist Geschichte. Nun muss sich die Region neu erfinden und zeigen, ob die lang geübte Solidarität untereinander auch dann funktioniert, wenn der Druck von außen fehlt. . . . weiterlesen bei => www.deutschlandfunkkultur.de . . . 23.05.2021
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Süd-Nord-Konflikt auch bei der Zwischenlagerung
. . . Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. . . . 07.05.2021
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Deutschlandfunk Kultur, Gorleben-Reportage: Wie sich das Wendland neu erfindet

Zwischenbericht: EU-Parlamentarier unterstützen Wasserstoff aus fossilem Gas und Atomkraft

Trotz Widerstand im europäischen Parlament unterstützt eine Mehrheit der EU-Abgeordneten weiterhin eine Wasserstoffstrategie, die Erdgas und Atomkraft zur Produktion von Wasserstoff in Europa zulässt. . . . weiterlesen bei => www.energiezukunft.eu . . . 21.05.2021
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe zum Thema auch =>
Trotz massiver Lobbyarbeit von Erdgas- und Atomindustrie: Zwischenerfolg bei EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen
• EU-Kommission vertagt Entscheidung über Aufnahme von Atomkraft und fossilem Erdgas in europäischer Regelung für nachhaltige Investitionen auf Herbst
Bundesregierung macht sich zur Gehilfin der Gaslobby und fordert Nachhaltigkeitslabel für Investitionen in fossiles Gas
• Deutsche Umwelthilfe und .ausgestrahlt fordern: Taxonomie muss klima- und umweltschädliche Technologien wie Erdgas oder Atomkraft ausschließen
. . . weiterlesen bei => www.antiatomeuskirchen.de . . . 21.04.2021

sowie =>
EU-Taxonomie: Kampf um die Pfründe
In der sogenannten Taxonomie will die EU definieren, welche Wirtschaftstätigkeiten als nachhaltig anzusehen sind. Pro-Atom-Lobbygruppen und atomfreundliche Länder kämpfen mit aller Macht darum, dass auch Atomkraft dieses begehrte Label bekommt. Deutschland könnte das verhindern, will aber dasselbe für fossiles Gas erreichen. Es droht ein fataler Kuhhandel. . . . weiterlesen bei => www.ausgestrahlt.de/blog . . . 11.05.2021
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – zur Startseite – – – – – – – – – – – –

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Zwischenbericht: EU-Parlamentarier unterstützen Wasserstoff aus fossilem Gas und Atomkraft