Stoppt die Laufzeitverlängerung für Belgiens AKWs – Endlagersuche nur mit den EU-Nachbarn!

Petition an die belgische Regierung:
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Die für Atommüll zuständige belgische Behörde NERAS führt überraschend eine Konsultation für ein Atommüll-Endlager in Belgien durch. Ziel des Verfahrens ist es festzulegen, auf welche Art und Weise der Atommüll der belgischen Atommeiler in Tihange und Doel gelagert werden soll. Das Verfahren soll schon am 13. Juni enden. Offenbar soll hier eine unpopuläre Entscheidung im Schatten der Corona-Krise durchgedrückt werden.

Die Untersuchung enthält auch schon Standorte, die geologisch für eine solche Lagerung infrage kommen, darunter sind Gebiete, die sich in direkter Nähe zur niederländischen, luxemburgischen und deutschen Grenze befinden. Dass Belgien sich um einen Endlagerstandort kümmert, ist natürlich richtig. Der bisher produzierte nukleare Müll muss an einem möglichst sicheren Ort dauerhaft gelagert werden können.

Das belgische Vorgehen widerspricht aber den Verfahren, wie sie in einem Vereinten Europa eigentlich der Standard sein sollten. Zum einen findet die Konsultation mitten in den Ausgangssperren und unter Kontaktbeschränkungen statt. Das hindert Bürger*innen sich zu beteiligen oder zu demonstrieren.

Zum anderen wurden weder Menschen noch Behörden in den Grenzregionen in Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg informiert. Das verstößt gegen geltendes EU Recht und internationale Konventionen. Laut Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs muss Belgien für die geplante Laufzeitverlängerung außerdem eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen – was bis heute nicht erfolgt ist.

Petition bitte jetzt unterzeichnen bei => www.change.org

Wir stehen am Beginn eines Entscheidungsprozesses, der massive Auswirkungen auf das Leben der Menschen in unserer Region haben wird – und das für tausende Jahre. Das Verfahren muss von Beginn an in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert und mit allen Beteiligten demokratisch ausgehandelt werden!

Wir fordern:

• Die Atommeiler in Tihange und Doel müssen so schnell wie möglich vom Netz. Die Menge des hochradioaktiven Atommülls darf nicht weiter zunehmen, ohne über ein sicheres Endlager zu verfügen. Das heißt selbstverständlich auch, es darf keine Laufzeitverlängerungen für belgische Atomkraftwerke geben

• Das belgische Konsultationsverfahren muss über das Ende der Ausgangsbeschränkungen hinaus verlängert werden. Alle Bürgerinnen und Bürger – auch jene die Corona-Risikogruppen angehören – müssen die Möglichkeit haben, ihr Recht auf demokratische Teilhabe umfassend in Anspruch zu nehmen

• Das Konsultationsverfahren muss auch für die Bürgerinnen und Bürger, Gebietskörperschaften und allen anderen Institutionen in den betroffenen Nachbarstaaten geöffnet werden. Alle weiteren Schritte der belgischen Behörden müssen transparent kommuniziert und mit den Behörden und den Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Nachbarstaaten koordiniert werden!

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siehe zum Thema auch =>
WDR: Atommüll-Endlager im deutsch-belgischen Grenzgebiet?
. . . Publiziert am 15. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
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Atommüll: Kritik an Belgiens Standortsuche
. . . Publiziert am 22. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
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Datteln 4 geht trotz vieler Proteste in Betrieb


(WDR-Aktuell • 30.05.2020)
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(BUND NRW e.V. • 18.05.2020)
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siehe zum Thema auch =>
BUND-Proteste gegen Datteln 4 vor der Uniper-Zentrale in Düsseldorf
. . . Publiziert am 22. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
sowie =>
(Blut-) Kohlekraftwerk Datteln 4 erneut besetzt
. . . Publiziert am 25. Februar 2020 von antiatomeuskirchen
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Deutsch-Belgisches Grenzgebiet: Region gegen Atommüll-Endlagerstätte

(Lokalzeit Aachen. 29.05.2020,
ab Min. 3:33 / Verfügbar bis 05.06.2020)
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WDR: Atommüll-Endlager im deutsch-belgischen Grenzgebiet?
. . . Publiziert am 15. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
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Atommüll: Kritik an Belgiens Standortsuche
. . . Publiziert am 22. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
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“Tach Gorleben!” – Der Film.

Die Kulturelle Landpartie im Wendland fällt Corona-bedingt aus, damit auch die „Kulturelle Widerstandspartie“ an den Atomanlagen in Gorleben.
Dort trafen sich die letzten Jahre jeden Freitag vor Pfingsten immer tausende Menschen, um gegen die Atommüllpolitik und für den Atomausstieg zu protestieren.
Dieses Jahr ist alles anders. . . .

(BI Lüchow-Dannenberg • 29.05.2020)
Großes Kino gibt es seit Jahren am Freitag vor Pfingsten an den Atomanlagen in Gorleben. Eingebettet in die Kulturelle Landpartie, die jedes Jahr Zehntausende Besucher*innen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ins Wendland lockt, wird seit jeher am „wunden Punkt“, an den Atomanlagen in Gorleben demonstriert und gefeiert – wurde, denn Pandemie-bedingt entfallen in diesem Jahr alle Großveranstaltungen.

Mit Videobotschaften und einer Spray-Aktion in Gorleben lenkt die Bürgerinitiative Umweltweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) am diesjährigen „Gorleben-Tag“ die Aufmerksamkeit dennoch auf Gorleben, schließlich steht im Herbst erstmalig der Salzstock in einem vergleichenden Suchverfahren für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle zur Disposition.

Die geologischen Argumente, die gegen die Eignung des Salzstocks Gorleben-Rambow sprechen, sind ausgetauscht, entsprechend pinselten die Aktivist*innen ihre Forderung „Gorleben raus!“ an die Wand. Doch so einfach war das nicht. Denn der Zugang war versperrt, obwohl im September letzten Jahres zugesagt wurde, dass die Mauer mit Graffiti verschönert und das ehemalige Pförtnerhaus von der BI für Vorträge genutzt werden kann. So mussten die Mauermaler*innen über den Zaun.

Hintergrund:

Die rund um das Gelände des Bergwerks Gorleben errichtete Mauer wurde zwar abgerissen. Ein Teilstück der Mauer bleibt auf Initiative des Landkreises Lüchow-Dannenberg und der Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg als Ort der Erinnerung erhalten.

Umwelt-Staatssekretär Flasbarth sagte im vergangenen Jahr dazu: „Mit dem Erhalt eines Teilstücks der Mauer bewahren wir die Erinnerung an einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Konflikt in unserem Land. Die Gorlebener Mauer steht als Symbol für die Jahrzehnte dauernde Auseinandersetzung um die Atomenergie in Deutschland. Die nächste große Herausforderung besteht darin, ein Endlager für Deutschlands hochradioaktive Abfälle zu finden. Diese Aufgabe gehen wir in einem wissenschaftsbasierten und transparenten Verfahren an, ohne bestimmte Regionen zu bevorzugen und ohne bestimmte Regionen von vornherein auszuschließen. Die weiße Landkarte gilt – auch für das Bergwerk Gorleben. So ist es im Standortauswahlgesetz festgehalten, und so wird das auch umgesetzt.“

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) wollte dafür Sorge tragen, das Gelände aus dem Bergrecht zu entlassen, um diese Stellen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
(PM)
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siehe auch => www.bi-luechow-dannenberg.de
und => www.bi-luechow-dannenberg.de/material/gorleben-rundschau
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Atommüll: Kritik an Belgiens Standortsuche

Lauter Protest kam aus Luxemburg, an dessen Landesgrenze sich einige der Regionen befinden, in denen Belgien möglicherweise künftig seine hochradioaktiven Abfälle lagern will.

Zwei der vorgeschlagenen Orte befinden sich auch nahe der deutschen Grenze, wo sich ebenfalls Widerstand formiert.

Mitte April hat die belgische Regierung sieben Regionen benannt, die auf ihre Eignung als langfristiges, unterirdisches Atommülllager untersucht werden sollen. Mehrere der benannten Regionen befinden sich an der Grenze zu Luxemburg. Zwei Standorte liegen im deutsch-belgischen Grenzgebiet, 30 Kilometer westlich von Aachen und nahe des „Hohen Venns“. Die in Belgien für die Atommülllagerung zuständige Firma Ondraf/Niras hat die Öffentlichkeit aufgerufen, sich bis zum 13. Juni zu diesen Pläne zu äußern. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 22.05.2020
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siehe zum Thema auch =>
Eifelgemeinden gegen Atommüllendlager:
Bütgenbach begrüßt gemeinsames Vorgehen

Atommüllendlager nicht bei uns – da sind sich zumindest die Bürgermeister der fünf Eifelgemeinden einig. Und auch der Gemeinderat in Bütgenbach teilt diese Meinung. . . . weiterlesen bei => https://brf.be . . . 19.05.2020

und =>
Radioaktiver Müll im Hohen Venn?
Widerstand gegen belgische Pläne eines Atommüllendlagers

Es ist ruhig geworden um das Atomkraftwerk »Tihange-2« in Belgien. Neue Erkenntnisse über mögliche Gefahren lassen ebenso auf sich warten wie ein Sicherheitskonzept der Verantwortlichen dort. Nun bringt die Frage, wo radioaktive Abfälle in Belgien ihr Endlager finden sollen, neue Brisanz in die Sache. Denn die Grenzregion scheint zu den »Favoriten« zu zählen. . . . weiterlesen bei => www.wochenspiegellive.de . . . 19.05.2020

sowie =>
WDR: Atommüll-Endlager im deutsch-belgischen Grenzgebiet?
. . . Publiziert am 15. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
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BUND-Proteste gegen Datteln 4 vor der Uniper-Zentrale in Düsseldorf


(BUND Germany • veröffentlicht am 22.05.2020)
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Jetzt spielen: Daddeln gegen Datteln
Nein zu Datteln 4: Anlässlich der Uniper-Hauptversammlung in Düsseldorf protestierten am 20.05.2020 Aktivist*innen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks Datteln 4. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Schutzvorschriften eingehalten, ein Protestzug fand nicht statt. Stattdessen wurden 3.340 persönliche Botschaften von Bürger*innen an die Konzernzentrale projiziert.

Die klare Forderung lautet: Datteln 4 darf nicht ans Netz. Trotz Klimakrise und Kohleausstieg treiben Bundesregierung und der Stromkonzern die Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks im Juni voran. Grotesk, aber für den Uniper-Vorstandsvorsitzenden Andreas Schierenbeck kein Widerspruch: Das Unternehmen will bis 2035 europäische CO2-Neutralität erreichen, Datteln 4 soll aber noch drei Jahre länger laufen. Dabei steht der Meiler mitten im dichtbesiedelten Ruhrgebiet und bläst schon im Probebetrieb seit Wochen viele Schadstoffe und klimaschädliches CO2 in die Luft.

Antje von Broock, Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim BUND: „Das Projekt Datteln 4 ist ein Irrsinn. Es schadet dem Klima, gefährdet die Umwelt und die Gesundheit vieler Menschen. Uniper sollte endlich die Zeichen der Zeit erkennen und die Kohleverstromung stoppen. Ein ambitionierter Kohleausstieg ist zwingend erforderlich, spätestens bis 2030. Die Zukunft der Energieversorgung liegt in den erneuerbaren Energien, nicht erst 2038, sondern jetzt.“

Die letzten Kohlemeiler sollen laut dem Kohlegesetzentwurf der Bundesregierung erst in 18 Jahren vom Netz gehen. Das ist viel zu spät, denn die Klimaerhitzung ist längst spürbar. Der Klimawandel hat die finnische Regierung zu einem ambitionierten Ausstiegsplan aus der Kohle bewogen. Doch gleichzeitig ist Finnland Hauptanteilseigner am finnischen Stromkonzern Fortum, der wiederum knapp 74 Prozent der Anteile an Uniper hält – ein Widerspruch in sich.

Jüngste Signale aus Helsinki lassen jedoch hoffen: Zwar will die Regierung nach eigenen Aussagen nicht in das operative Geschäft des Konzerns eingreifen. Doch twitterte jüngst die finnische Ministerin für Umwelt und Klimawandel, Krista Mikkonen (Grüne), es solle aktiv nach Lösungen gesucht werden, die es der Tochtergesellschaft Uniper ermöglichten, Datteln 4 nicht in Betrieb zu nehmen.

Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und Kohle-Experte: „Datteln 4 ist eine einzige Provokation für die Anwohnerinnen und Anwohner und all die engagierten Menschen, die sich für den Klimaschutz und die Energiewende einsetzen. Die Inbetriebnahme muss gestoppt werden. Das Kraftwerk schädigt mit seinen Schadstoffen ein Naturschutzgebiet, es befindet sich weniger als 450 Meter entfernt von einem reinen Wohngebiet und innerhalb eines 1.000-Meter-Radius zu einem Kinderkrankenhaus. Mehrere gewonnene Prozesse zeigen, dass das Kraftwerk dort nie hätte gebaut werden dürfen. Und mit drei noch anhängigen Prozessen schwebt das Damoklesschwert des Abrisses und Rückbaus über dem Kraftwerk. Uniper wäre gut beraten, das Vorhaben jetzt zu beerdigen.“
(PM)
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BUND-Aktion: (Blut-) Kohlekraftwerk Datteln-4 stoppen!

(aktualisiert / ergänzt am 19.05.2020)

Jetzt spielen: Daddeln gegen Datteln
Klimakiller Kohle:

Mit Datteln 4 soll im Sommer ein neues Steinkohlekraftwerk ans Stromnetz gehen. Und das, obwohl der Kohleausstieg bald starten soll.
Der BUND kämpft auf allen Ebenen gegen die Eröffnung, doch die Bundesregierung hält an Datteln 4 fest.
Deswegen gehen wir jetzt einen anderen Weg: Die finnische Regierung soll das Kraftwerk stoppen! Sie hält die Mehrheit am Stromerzeuger Fortum und damit an Datteln-4.
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siehe zum Thema auch =>
(Blut-) Kohlekraftwerk Datteln 4 erneut besetzt
. . . Publiziert am 25. Februar 2020 von antiatomeuskirchen
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WDR: Atommüll-Endlager im deutsch-belgischen Grenzgebiet?

• Zwei von sieben möglichen Standorten im Grenzgebiet
• Pläne der zuständigen Behörde durch Zufall bekannt geworden
• Widerstand der Bürgermeister


Im belgischen Grenzgebiet bei Aachen wächst die Sorge, dass dort ein Atommüll-Endlager gebaut werden könnte. Die zuständige belgische Behörde hat landesweit sieben mögliche Standorte in die engere Auswahl genommen, darunter zwei im deutsch-belgischen Grenzgebiet. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de . . . 14.05.2020
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siehe zum Thema auch =>
Streit um Atommüll-Endlager: Luxemburg gegen belgischen Atommüll
. . . www.saarbruecker-zeitung.de . . . 14.05.2020
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Kühltürme des AKW Philippsburg gesprengt – der Atommüll bleibt

Am AKW werden noch viele Jahrzehnte hochradioaktive Abfälle gelagert
Der Atomausstieg muss beschleunigt werden

Zur Sprengung der Kühltürme am AKW Philippsburg erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Die Türme sind weg, doch der ewig strahlende Atommüll aus dem Reaktor bleibt. Noch viele Jahrzehnte werden die Castor-Behälter mit den hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen in Philippsburg lagern. Ein tiefengeologisches Atommüll-Lager wird es in Deutschland frühestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts geben, möglicherweise auch noch später. Und auch dort wird das strahlende Erbe wohl nicht auf Dauer sicher sein.

Während Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) die Sprengung in Philippsburg als Symbol der Energiewende feiert, läuft das AKW Neckarwestheim bei Stuttgart trotz massiver Schäden im Dampferzeuger weiter. Es wäre hilfreich, wenn sich der Minister darum kümmern würde, die von ihm bejubelte Energiewende auch dort endlich zu vollziehen. Es ist nicht verantwortbar, Neckarwestheim noch bis Ende 2022 am Netz zu lassen.

In Deutschland laufen noch sechs Reaktoren: Neben Neckarwestheim sind dies Lingen und Grohnde in Niedersachsen, Ohu und Gundremmingen in Bayern und Brokdorf in Schleswig-Holstein.
Damit ist die Bundesrepublik auch neun Jahre nach dem Ausstiegsbeschluss zweitgrößter Produzent von Atomstrom in der EU.
Der Atommüll-Berg wächst Tag für Tag.
Ein Super-GAU wird wahrscheinlicher, je älter die Kraftwerke werden.
Längst werden die AKW für die Stromversorgung nicht mehr benötigt.“
(PM)
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siehe zum Thema auch die GREENPEACE-Kampagne =>
Fordern Sie einen grünen Wirtschaftsplan
Neustart mit grünem Konjunkturprogramm

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Interviews mit Teilnehmer*innen der Mahnwachen rund um den Hambacher Wald am 10. Mai 2020


(Der Pilger • veröffentlicht am 11.05.2020)
mehr Infos zum Thema auch => http://naturfuehrung.com/hambacher-forst
sowie bei => https://3rosen.eu/mahnwache-zum-jubilaeums-waldspaziergang
und => Mahnwachen am Braunkohlentagebau Hambach . . . www1.wdr.de . . . 10.05.2020
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Papierreaktor aus Berlin: Der sogenannte „Dual-Fluid-Reaktor“

Der Atom-Klüngel
Zum Zukunftsbild der AfD gehört unter anderem der energiepolitische Rückschritt; weg von den Erneuerbaren, hin zur Atomkraft. Das ist nicht neu. Weniger offenkundig sind jedoch die Verbindungen und Verquickungen der rechtspopulistischen Partei mit einer kleinen, aber durchaus gut vernetzten Pro-Atom-Szene im Land.

Im vergangenen Jahr ist dieser Szene im Zuge der Klimadebatte ein beachtlicher Streifzug durch die Medienlandschaft gelungen. Dabei ist die Faktenlage, mit der die Atom-Befürworter*innen den öffentlichen Diskurs befeuern, mehr als schief. Nichtsdestotrotz kursieren plötzlich selbst in etablierten Medien wie „Zeit“, „Focus“, „Welt“ und „Spiegel“ abstruse Vorstellungen von angeblich Atommüll fressenden, sicheren Reaktoren, die in naher Zukunft all unsere Energieprobleme lösen und das Klima retten würden.. . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 04.05.2020
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3. Mai 2020: 40 Jahre Republik Freies Wendland, Teil 2

„Freie Republik Wendland“:
Gelebte Utopie der Atomkraftgegner

„An die Bullen!
Wenn Ihr hier mit Euren Wasserwerfern vorbeikommt, dann gießt gleich unsere Pflanzen ganz sacht und gleichmäßig.
Und wehe, es ist Chemiescheiße im Wasser – pfui! Dies ist ein biologischer Garten.“ Was auf dem Eingangstor des sorgsam angelegten Gemüsegartens steht, ist in der „Freien Republik Wendland“ Programm: . . . weiterlesen mit 2 Videos bei => www.ndr.de . . . 03.05.2020
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siehe zum Thema auch =>
40 Jahre Republik Freies Wendland:
33 Tage Widerstand

Vor 40 Jahren besetzten Hunderte Umweltschützer*innen ein Bohrloch im Gorlebener Wald und riefen die Republik Freies Wendland aus. Ein Augenzeugenbericht. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 03.05.2020
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Foto oben für => http://gorleben-archiv.de
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siehe auch Teil 1 =>
3. Mai 2020: 40 Jahre Republik Freies Wendland
. . . Publiziert am 1. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
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3. Mai 2020: 40 Jahre Republik Freies Wendland

33 Tage freies Leben mit der Utopia
Am 03. Mai 1980, besetzten Tausende Atomkraftgegner*innen ein Waldstück bei Trebel im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Es ist die Geburtsstunde der Freien Republik Wendland, die identitätsstiftend für den Widerstand gegen die Atomanlagen in Gorleben wurde. . . . weiterlesen bei => www.bi-luechow-dannenberg.de
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33 Tage Utopie
Vor 40 Jahren entstand auf einer Waldlichtung bei Gorleben die »Freie Republik Wendland«
Am 3. Mai 1980 strömten rund 5.000 Atomkraftgegner*innen auf eine halbwegs zwischen den Dörfern Trebel und Gorleben gelegene Waldlichtung, um sich dort auf Dauer einzurichten. . . . weiterlesen bei => www.das-parlament.de
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40 Jahre Freie Republik Wendland – Ausgrabung einer Utopie

Am kommenden Sonntag ist der 40. Jahrestag der Gründung der Freien Republik Wendland. Anlass für die Autorin Rosa Hannah Ziegler zur Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte in einem Radiofeature. . . . weiterlesen bei => https://wendland-net.de
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=> Radiofeature:
jetzt online bei
Deutschlandfunk Kultur

Ausgrabung einer Utopie
40 Jahre Freie Republik Wendland
Von Rosa Hannah Ziegler

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siehe auch Teil 2 =>
3. Mai 2020: 40 Jahre Republik Freies Wendland, Teil 2
. . . Publiziert am 3. Mai 2020 von antiatomeuskirchen
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Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl kosteten Deutschland mehr als eine Milliarde Euro

Die Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 haben alleine den deutschen Staat bislang mehr als eine Milliarde Euro gekostet.
Das geht aus aktuellen Berechnungen hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy erstellt hat. Zudem belasten danach auch 34 Jahre nach der Katastrophe jährliche Ausgaben in zweistelliger Millionenhöhe den deutschen Haushalt. Weltweit hat der Atomunfall in der Ukraine Folgekosten von umgerechnet 646 Milliarden Euro verursacht.
„Tschernobyl ist auch nach Jahrzehnten noch immer eine teure Hypothek, die die ökologischen und finanziellen Risiken der Atomkraft offenlegt“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy.

Für Deutschland setzen sich die bisher entstandenen Kosten aus ganz verschiedenen Komponenten zusammen:
• So wurde hierzulande in der Folge des Reaktorunglücks ein nationales Messsystem zur Überwachung der Umweltradioaktivität (IMIS) installiert, das bisher mit Kosten von 312 Millionen Euro zu Buche schlug.
• Außerdem zahlte der Staat 332 Millionen Euro Entschädigungen an die Land- und Jagdwirtschaft, deren Erzeugnisse radioaktiv kontaminiert wurden.
• Weitere 59 Millionen Euro flossen als Ausgleich an Molkereibetriebe und in die Endlagerung verstrahlter Molke.
• Einen weiteren großen Anteil machten Hilfen für die Katastrophenbewältigung in der Ukraine aus – wie etwa den Bau einer Schutzhülle um den havarierten Reaktor.
• Deutschland beteiligte sich direkt an diesen Maßnahmen mit 156 Millionen Euro und über seinen EU-Anteil noch einmal mit 265 Millionen Euro.

Einige dieser Kosten – wie das IMIS-Messsystem und die Beteiligung an den Schutzmaßnahmen in der Ukraine – belasten auch weiterhin den deutschen Haushalt, allein 2020 mit etwa 43 Millionen Euro.
„Angesichts der aktuellen Waldbrände im Umfeld des ukrainischen Unfallreaktors und der dadurch möglichen Verbreitung radioaktiver Teilchen dürften diese Kosten nun sogar noch ansteigen“, sagt Sönke Tangermann.
Laut Medienberichten will die Bundesregierung angesichts der derzeitigen Lage zum Beispiel Spezialmaterial im Wert von 230.000 Euro zur Verfügung stellen.
(PM)
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