Pannen-Akw Fessenheim am Rhein geht ab Samstag vom Netz: Freude und Mahnung

Erfolg der Anti-Atom-Bewegung auf beiden Seiten des Rheins

(AFP / FAZ • Veröffentlicht auf YouTube am 18.02.2020)
Zur Abschaltung des französischen AKW Fessenheim 1 am Samstag, 22.02.2020, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Der lange Kampf der Anti-Atom-Bewegung auf beiden Seiten des Rheins zahlt sich endlich aus. Mit jedem Reaktor, der vom Netz genommen wird, wird das atomare Risiko geringer.

Allerdings warne ich vor zu lauten Freudenbekundungen aus der deutschen Politik. Schließlich laufen hierzulande noch immer sechs große Atomkraftwerke, die ebenfalls in die Jahre gekommen sind, deren Störanfälligkeit zunimmt und die schon längst hätten abgeschaltet werden müssen. Wer also in Bund und Ländern regiert, sollte zuerst vor der eigenen Türe kehren und den deutschen Atomausstieg beschleunigen.

So ist der Tag der Abschaltung von Fessenheim 1 für uns Atomkraftgegner*innen ein Tag der Freude und Mahnung gleichermaßen.“
(PM)
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Info => Block 1 des französischen AKW Fessenheim am Oberrhein geht am Samstag, den 22. Februar 2020 vom Netz. Block 2 folgt dann am 30. Juni. Die Anlage steht direkt an der deutschen Grenze, 30 Kilometer von Freiburg entfernt.
Die deutschen Atomkraftwerke in Brokdorf, Lingen, Grohnde, Neckarwestheim, Gundremmingen und Ohu sollen dagegen noch bis 2022 betrieben werden.
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Castor-Alarm Biblis: Castor-Genehmigung trotz fehlender Reparatur-Möglichkeiten

Die Genehmigung der Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll aus Sellafield im Zwischenlager Biblis entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik.

Zum bevorstehenden Castor-Transport nach Biblis erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Ab 1. März können laut staatlicher Genehmigung sechs Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll aus der britischen Plutonium-Fabrik in Sellafield von einem deutschen Seehafen per Bahn quer durch die Republik zum Zwischenlager am hessischen AKW Biblis rollen.

Nach dem bisherigen Sicherheits-Konzept war die Einlagerung der jetzt genutzten Behälter vom Typ ‚Castor HAW 28 M‘ nicht zugelassen. Denn nach einer Deckel-Reparatur ist ein Transport nicht erlaubt. Der Atommüll kann also nicht mehr aus dem Zwischenlager gebracht werden, wenn eines Tages ein dauerhaftes tiefengeologisches Lager zur Verfügung steht.

Jetzt wurde vom zuständigen Bundesamt die Einlagerung trotzdem genehmigt – obwohl es im Zwischenlager Biblis keine Möglichkeit gibt, einen undichten inneren Deckel des Castors auszutauschen und obwohl der Abtransport mit dann nur noch einem dichten Deckel verkehrsrechtlich nicht zulässig ist.

Obwohl das Problem seit über zehn Jahren bekannt ist, ist es dem Hersteller der Castor-Behälter bisher offensichtlich nicht gelungen, entsprechende Sicherheitsnachweise zu erbringen. Abhilfe könnte der Bau einer heißen Zelle in Biblis schaffen, in der undichte innere Deckel ausgetauscht werden können. Dass die Genehmigungsbehörde die Einlagerung jetzt trotzdem zulässt, führt zu einem Abbau des Sicherheitsniveaus.

Angesichts der Gefahren muss der Castor-Transport von Sellafield nach Biblis abgesagt werden, bis die Sicherheitsproblem gelöst sind.“
(PM)
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In einem Offenen Brief an die Genehmigungs-Behörde, das Atommüll-Bundesamt, kritisiert der Physiker und Castor-Experte Wolfgang Neumann die erteilte Genehmigung und benennt darin noch zahlreiche weitere Mängel. Er beschreibt „einen Rückschritt in der Sicherheit von Zwischenlagern“ und resümiert: „Die nach Atomgesetz geforderte und nach Stand von Wissenschaft und Technik umsetzbare Vorsorge gegen mögliche Schäden wird nicht gewährleistet.“
=> Den Offenen Brief gibt´s hier als pdf
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Radiolympics 2020: Heiße Medaillenjagd rund um Fukushima

(bitte anklicken zum vergrößern; pdf von .ausgestrahlt)

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siehe auch =>
Radioaktiver Fackellauf in Fukushima
. . . Publiziert am 3. Februar 2020 von antiatomeuskirchen

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Atommüll-Behälter: „Es braucht neue Konzepte“

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Behälter für hochradioaktiven Atommüll deutlich kürzer halten könnten, als bisher gedacht. Die bisher gängigen Lagerungskonzepte seien „nicht ausreichend“, warnt ein US-Expertenteam. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 13.02.2020
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Ein Blick über den Tellerrand: „No pasaran!“

Sorry für den Themenausflug, aber hier können wir niX schweigen:

(Mal Élevé • Veröffentlicht auf YouTube am 06.02.2020)
Am 5. Februar 2020 haben in Thüringen FDP und CDU ein Tabu gebrochen und zum ersten Mal einen Pakt mit der AfD geschlossen. Auch wenn jetzt wieder zurückgerudert wird, dieser Tabubruch ist ein unwiderruflicher Schritt weiter nach rechts außen – ein Schritt zu viel! Nicht mit uns!
„Kampf dem Faschismus, egal wo und wann! No Pasaran!“
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CASTOR-Gegner*innen ziehen nach Aktionstag am 02.02.2020 positive Bilanz

An einem Dutzend Orten hat es am Sonntag (2.2.20) im Rahmen eines ersten Aktionstags kreative und wirkungsvolle Protestaktionen gegen den geplanten CASTOR-Transport aus der WAA Sellafield (GB) ins hessische Biblis gegeben. Damit hat ein Teil der Anti-Atom-Bewegung deutlich gemacht, dass sowohl erneute CASTOR-Transporte als auch eine angedachte Renaissance der Atomkraft als Energieträger auf erheblichen Widerstand stoßen werden. . . . weiterlesen bei => Presseerklärung Bündnis CASTOR-stoppen (pdf) . . . 03.02.2020
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Website => http://castor-stoppen.de
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Castorprotest auch an Gronauer Uranfabrik

Der monatlich stattfindende Sonntagsspaziergang fand aktuell vor dem Hintergrund überörtlicher Proteste gegen drohende Castor-Atommülltransporte statt, zum Beispiel aus Großbritannien zum Atomkraftwerk Biblis in Hessen. Im Rahmen des Aktionstages wurde u.a. auch an den Standorten der Atomkraftwerke Brokdorf, Biblis und Neckarwestheim protestiert.

In Gronau wurde an den Beschluss des Gronauer Stadtrates vom Dezember 2019 gegen Castor-Atommülltransporte nach Ahaus erinnert. Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ist der Meinung, dass sich der Rat der Stadt Gronau generell gegen Atomtransporte und für die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage aussprechen sollte.

Nächsten Montag (10. Februar) wird in Münster eine weitere Protestaktion gegen Atomanlagen und gegen Uranmülltransporte stattfinden.
(PM)
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Radioaktiver Fackellauf in Fukushima

In zwei Monaten beginnt der Fackellauf der Olympischen Spiele in der Region Fukushima. Der Weltöffentlichkeit soll „Normalität“ in der vom GAU betroffenen Region suggeriert werden. Doch die Situation für die Bevölkerung rund um die havarierten Reaktoren sowie die Bewältigung der Folgen bleiben dramatisch. Die Probleme sind allgegenwärtig. Ein kleiner, aktueller Ausschnitt: . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 03.02.2020
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Blut-Kohle-Kraftwerk Datteln 4 besetzt

(aktualisiert / ergänzt am 03. Februar 2020)
Erste Proteste gegen das Kohlegesetz der Bundesregierung •
Besetzung erfolgreich beendet • „Und das war erst der Anfang!“

Seit heute morgen (2.2.20) ca. halb acht blockieren 150 Aktivist*innen von Ende Gelände und DeCOALonize das Kraftwerk Datteln 4.
Sie halten unter anderem zwei Kräne besetzt, mit denen Kohle auf die Förderbänder geladen wird („Portalkratzer“). Mit dieser Aktion protestieren sie gegen das Kohlegesetz der Bundesregierung und die Menschenrechtsverletzungen in den Kohle- Abbaugebieten in Kolumbien und Russland („Blutkohle“).

Auf der Pressekonferenz am Mittag in Datteln sprach auch Aleksandra Koroleva, die Ko-Vorsitzende der russischen Umweltorgansiation Ecodefense. Aleksandra hat in Deutschland um politisches Asyl gebeten und informierte über die massiven Umweltschäden in Sibirien beim Abbau der Kohle, die für den Betrieb von Datteln, Ibbenbüren und vielen anderen deutschen Kohlekraftwerken verwandt wird. Mit Kohleausstieg und Klimaschutz hat das absolut nix zu tun!

Kathrin Henneberger, Presse-Sprecherin von Ende Gelände, kommentiert: „Heute haben wir Datteln 4 besetzt, um der Politik und dem Konzern Uniper in aller Deutlichkeit zu sagen: Wir werden nicht dulden, dass im Jahr 2020 ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz geht. Das Kohlegesetz ist ein Desaster, mit dem wir auf eine 4-6 Grad heißere Welt zusteuern. Wir werden gegen Datteln 4 kämpfen, so wie wir um den Hambacher Forst gekämpft haben.“

Das Aktionsbündnis Ende Gelände fordert den sofortigen Kohleausstieg und die Überwindung eines kapitalistischen Systems, das auf Ausbeutung von Menschen und natürlichen Ressourcen basiert.
(Mit Material von PM)
Update, 02.02.2020 um 16:45 Uhr:
Besetzung von Datteln 4 erfolgreich beendet •
„Und das war erst der Anfang!“


(cityInfo.TV • Am 02.02.2020 auf YouTube veröffentlicht)

( Supernova Das Leftstyle-Magazin • Am 03.02.2020 auf YouTube veröffentlicht)
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siehe auch =>
„Ende Gelände“ zu Klima und Atomkraft:
Keine falschen Lösungen – Atom-Wahnsinn stoppen!

. . . Publiziert am 29. Januar 2020 von antiatomeuskirchen

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„Ende Gelände“ zu Klima und Atomkraft: Keine falschen Lösungen – Atom-Wahnsinn stoppen!

Eine Erklärung von Ende Gelände, 28. Januar 2020:

Unser Ziel ist klar: Klimagerechtigkeit.
Im Energiesektor bedeutet das 100% Erneuerbare Energie, unter demokratischer Kontrolle, wo möglich regional. Schlussstrich für Ausbeutung von Mensch und Umwelt.

Kohle ist der Klimakiller Nummer 1, das haben wir mit unseren Aktionen erfolgreich klar gestellt. Der sofortige Kohleausstieg als unsere Kernforderung ist platziert, wenn auch noch nicht umgesetzt.
Doch weiterhin versuchen Fans der Fossil-Nuklearen Energieversorgung uns Scheinlösungen mit grünem Anstrich zu verkaufen – aktuell vor allem die Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke in Deutschland und die Bewerbung von „neuen“ Reaktortypen als Klimaretter.

Doch die Atomkraft steht Klimagerechtigkeit grundsätzlich entgegen:

• Uranabbau vergiftet Landschaften, hauptsächlich die Territorien Indigener Menschen.
• Passiert ein Super-GAU in einem Atomkraftwerk inmitten eines dicht besiedelten Gebietes, dann droht Millionen Menschen der Strahlentod.
• Schon der heute produzierte Atommüll wird unzählige Generationen belasten.
• Nukleare Technologien sind zudem eng verzahnt mit militärischer Nutzung – doch ein Atomkrieg beinhaltet das Risiko des nuklearen Winters.
Die aktuellen Diskussionen um die Atomkraft lenken zudem davon ab, dass erneuerbare Energie auch abgesehen von allen anderen Gründen die kostengünstigste Art der Energieversorgung ist.

Lassen wir uns nicht für dumm verkaufen:

Atom ist keine Lösung, sondern verschärft Klima-Ungerechtigkeit.
Deshalb fordern wir mit der AntiAtom-Bewegung zusammen die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit.
Der Systemwandel hin zu einer sozial-ökologischen Wirtschaft jenseits des fossil-nuklearen Kapitalismus ist möglich und dringend nötig. Dafür kämpfen wir.
(Text: Ende Gelände, Januar 2020)
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Castor-Alarm Biblis • Bundesweiter Aktionstag am 2.2.2020

Noch dieses Frühjahr soll ein Castor-Transport hochradioaktiven Müll von Sellafield nach Biblis bringen. Proteste sind geplant. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 28.01.2020
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Bundesweiter Aktionstag am 2. Februar 2020

CASTOR-Alarm 2020 ?
Hat sich da nicht wer im Jahrzehnt vergriffen?
Für viele ist der Atomausstieg beschlossene Sache. Doch sechs Reaktoren laufen noch und durch das Abwürgen der Energiewende werden Sachzwänge geschaffen, ihren Weiterbetrieb über die vorgesehen Stilllegungsdaten hinaus zu erzwingen.
Am Sonntag, den 02. Februar findet ein Aktionstag zu dem anstehenden CASTOR-Transport nach Biblis statt. Viele Menschen und Gruppen werden bundesweit mit Aktionen gegen den CASTOR-Transport und den nicht vorhandenen Atomausstieg protestieren. . . .
Text von und alle Infos bei =>
www.castor-stoppen.de
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NäXter Waldspaziergang „Wald statt Kohle“ im und am Hambacher Forst am Sonntag, 9. Februar 2020

Sonntag, 9. Februar um 11.30 Uhr:
„Wald statt Kohle“, 70 Monate Waldspaziergang im Hambacher Wald.
Achtung: Wegen der aktuellen Lage, neuer Treffpunkt: Ortskern Manheim.
. . . vielleicht sehen wir die Kirche von Manheim zum letzten Mal . . .
Es geht wie immer um viele Themen, vor allem die aktuelle Lage im und um den Wald soll in den Fokus genommen werden. RWE beteuert, den Erhalt des Waldes zu prüfen, tut aber alles, um den Hambi endgültig auszutrocknen und zu vernichten.
Das und mehr werden wir vor Ort zeigen.
Bitte normale Wanderverpflegung selber mitbringen.
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Text von und weitere Infos bei => http://naturfuehrung.com
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siehe zum Hintergrund auch =>
Nach Einigung beim Kohleausstieg:
Bleibt der Hambacher Forst oder nicht?

. . . Publiziert am 20. Januar 2020 von antiatomeuskirchen

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Wissenschaftler*innen und Umweltverbände tragen Vereinbarung zum Kohleausstieg nicht mehr mit

Mitglieder*innen der Kohlekommission sehen Kohlekompromiss durch die Bundesregierung gebrochen

Pressekonferenz der Kohlekommission vom 21.01.2020:

Im Streit um den Kohleausstieg erhöhen Mitglieder*innen der ehemaligen Kohle- kommission den Druck auf die Bundesregierung.
In der Pressekonferenz äußern sich die ehemalige Co-Vorsitzende der Kommission, Barbara Praetorius und drei weitere Mitglieder*innen zur „Aufkündigung des Kohle-Kompromisses durch die Bundesregierung“.
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siehe zum Thema auch =>
Kohleausstieg: Mitglieder der Kohlekommission fühlen sich betrogen
Die Bundesregierung habe den Kohlekompromiss gebrochen, sagen ehemalige Mitglieder der Kommission. Das schade dem Klima und gefährde den gesellschaftlichen Frieden. . . . weiterlesen bei => www.zeit.de . . . 21.01.2020

Kohlekommission: „Klimapolitischer Unsinn und energiepolitischer Irrsinn“
– Im Streit um den Kohleausstieg erhöhen Mitglieder der ehemaligen Kohlekommission den Druck auf die Bundesregierung.
– Die frühere Co-Vorsitzende der Kommission und drei weitere Mitglieder äußern sich verärgert über den Kompromiss zwischen Bund und Ländern.
– Der Ausstieg verlaufe nicht stetig, sondern zu langsam; es sei falsch, das Kraftwerk Datteln 4 nun noch in Betrieb zu nehmen. . . . weiterlesen bei => www.sueddeutsche.de . . . 21.01.2020

Energiewende in Deutschland: Ehemalige Mitglieder der Kohlekommission werfen Regierung Wortbruch vor
Eigentlich wollte sich die Regierung beim Kohleausstieg an den Kompromiss halten, den die Kohlekommission ausgearbeitet hatte. Nach SPIEGEL-Informationen beklagen frühere Mitglieder nun allerdings: Der Plan werde in wesentlichen Punkten ignoriert. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 21.01.2020
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siehe zum Hintergrund auch =>
Weitere Stimmen zur Einigung beim Kohleausstieg
. . . Publiziert am 18. Januar 2020 von antiatomeuskirchen

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Nach Einigung beim Kohleausstieg: Bleibt der Hambacher Forst oder nicht?

Ja, watt denn nu? Erst hieß es, der Hambi würde erhalten, dann, der Hambi würde zur Insel und damit endgültig ausgetrocknet. Wald vernichten ohne zu roden.
Noch während Minister Pinkwart eine Pressekonferenz zum Thema gab, kam ein Dementi von RWE. Aber nur ein halbes . . .
Umweltschützer*innen sind auch damit zu Recht unzufrieden . . .
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siehe dazu auch =>
Braunkohletagebau Hambach:
Hambi wird doch keine Insel

RWE will nun doch nicht rund um den Hambacher Forst baggern, sondern nur westlich und östlich davon. Auch das lehnen Umweltschützer ab. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 20.01.2020
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siehe zum Thema auch =>
Weitere Stimmen zur Einigung beim Kohleausstieg
. . . Publiziert am 18. Januar 2020 von antiatomeuskirchen

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Weitere Stimmen zur Einigung beim Kohleausstieg

(aktualisiert am 20. Januar 2020)
WDR-Westpol vom 19.01.2020 (bitte anklicken):

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WDR 5 Mittagsecho-Audio (bitte anklicken):

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Dies ist eine Erklärung des Hambacher Forst Presseteams (Auszug):

“ . . . Der Hambacher Forst ist nicht, wie die Regierung sagt, gerettet.
Der neue vorgeschlagene Plan von RWE würde aus dem Wald eine Insel machen in der Grube, gegen die wir seit langem kämpfen.
Das Ökosystem des 12.000 Jahre alten Waldes stirbt, weil immer noch Grundwasser abgepumpt wird.
Wenn RWE den Plan umsetzt und um den Wald herum baggert, wird sich die Situation drastisch verschlimmern. Wenn die Abbruchkante, welche jetzt noch etwa 50 Meter vom Wald entfernt ist, nicht vorher einstürzt, wird der Wald verdursten.
Ausserdem muss das Ökosystem Wald mit der Aussenwelt verbunden sein. Das gilt besonders für den Hambacher Forst welcher nur ein Zehntel seiner ursprünglichen Größe hat.
Wir brauchen nicht auszuführen, wie wahnwitzig es ist, dass RWE 2,6 Milliarden Euro gezahlt bekommt für die Zerstörung von Dörfern und Lebensräumen. . . . “
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siehe dazu auch =>
Kohleausstieg und Hambacher Forst:
Dem Wald droht ein Inseldasein

Der Plan zum Kohleausstieg sieht den Erhalt des Hambacher Forsts vor. Nun rudert der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet aber zurück. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 19.01.2020
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Und in einer Pressemitteilung von „www.alle-doerfer-bleiben.de“ heißt es:

Am 16. Januar 2020 hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Einigung zum Kohleausstieg verkündet.
Diese sieht vor, dass der Tagebau Garzweiler in NRW komplett ausgekohlt wird. Damit sollen sechs weitere Dörfer vernichtet werden, in denen noch hunderte Menschen leben.
Die Einhaltung der Pariser Klimaziele ist mit dem Beschluss unmöglich.
Die Einigung zwischen Regierung und Konzernen wird damit zur Schreckensnachricht für die Betroffenen in den Kohlerevieren.

„Ich bin wütend und fassunglos, dieses Ergebnis ist eine Katastrophe für uns Menschen in den Dörfern. Die Bundesregierung zerstört das Klima und Ministerpräsident Laschet will unsere Dörfer vernichten. Aber wir leben hier und wollen hier bleiben!“ so Britta Kox, aus dem bedrohten Dorf Berverath.
„Uns wurde vor einem Jahr von Ministerpräsident Laschet persönlich ein Dialog versprochen, wir haben nie wieder ein Wort gehört. Das Gesetz wurde auf Bundesebene mit den Konzernen ausgehandelt, die Betroffenen wurden wieder komplett ignoriert.“

„Wir haben keine Wahl, als weiter für den Erhalt unserer Dörfer zu kämpfen. Wir haben mit der Klimabewegung starke Verbündete, die schon den Erhalt des Hambacher Forsts erkämpft haben – und wir werden noch weitere Unterstützung bekommen. Wir bitten alle Menschen: Helft uns, unsere Dörfer zu retten und steht an unserer Seite, damit alle Dörfer bleiben!“, so David Dresen aus dem ebenfalls bedrohten Dorf Kuckum.

Für den 8. März 2020 lädt „Alle Dörfer Bleiben!“ zu einem Protest-Spaziergang in den akut von der Abbaggerung bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler ein.
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siehe zum Thema auch =>
Prof. Claudia Kemfert zur Einigung beim Kohleausstieg
. . . Publiziert am 16. Januar 2020 von antiatomeuskirchen

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