Protest vor IOC: „Keine olympischen Wettbewerbe in radioaktiv kontaminierten Regionen“

Internationale Protestaktion vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) soll die Baseball- und Softball-Wettbewerbe in Fukushima City und den olympischen Fackellauf in radioaktiv verseuchten Gebieten stoppen.
Das forderten IPPNW Deutschland und .ausgestrahlt heute (26.02.2020) anlässlich einer internationalen Protestaktion von Anti-Atom-Organisationen vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz.

Die japanische Regierung und das IOC planen die Austragung olympischer Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung von den Reaktoren startet am 26. März 2020 im sogenannten J-Village der olympische Fackellauf, der durch offiziell dekontaminierte Gebiete führt, die jedoch bis heute von radioaktiven Hotspots übersät sind.

2011 kam es in den Reaktoren in Fukushima Dai-ichi zu einem mehrfachen Super-GAU. Radioaktive Wolken verstrahlten damals Japan und den umliegenden Ozean – vergleichbar nur mit der Katastrophe in Tschernobyl. Die Lage in den verstrahlten Gebieten ist weiterhin bedrohlich, da die havarierten Reaktoren bis heute nicht vollständig unter Kontrolle sind. Sie geben immer noch Radioaktivität an die Umwelt ab.

Die japanische Regierung hatte nach dem Super-GAU die Grenzwerte per Dekret von 1 mSv/a (Millisievert pro Jahr) auf 20 mSv/a erhöht, um eine Rückkehr der Bewohner in die dekontaminierten Gebiete zu erzwingen. Sie verstößt damit gegen international geltende Strahlenschutz-Regularien. Insbesondere Kinder und Schwangere sind dadurch in ihrer Gesundheit gefährdet.

„Die Idee des olympischen Friedens und des gegenseitigen Verständnisses zwischen Nationen und Menschen ist ein wichtiger Aspekt für uns als Friedensorganisation. Aber die japanische Regierung nutzt die Olympischen Spiele, um von der anhaltenden Atomkatastrophe im Nordosten des Landes abzulenken“, sagte Dr. Jörg Schmid (IPPNW Deutschland) in seiner an den IOC-Präsidenten Thomas Bach adressierten Rede vor dem IOC-Gebäude.

„Wir sagen Nein zu dem Versuch, mit den Olympischen Spielen der Weltöffentlichkeit Normalität in den verstrahlten Gebieten vorzuspielen“ erklärt .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay. „Unsere Solidarität gilt den von der Radioaktivität betroffenen Menschen in Fukushima. Die Olympische Bewegung muss sich mit ihrem Schicksal auseinandersetzen.“
(PM)
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=> hier gibts die Botschaft an den IOC-Präsidenten Thomas Bach als pdf
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taz: Exportverbot für Brennelemente aus Lingen nicht in Sicht

Trotz Zusage im Koalitionsvertrag blockiert die Union ein Gesetz, das die Versorgung ausländischer Alt-AKWs mit deutschen Brennstäben verbietet.

Es ist nicht gerade viel, was sich Union und SPD für diese Legislaturperiode in der Atompolitik vorgenommen haben. Nur gut eine von 175 Seiten haben sie diesem Thema im Koalitionsvertrag gewidmet. Eine der wenigen konkreten Ankündigungen, die sich darin findet, lautet: „Wir wollen verhindern, dass Kernbrennstoffe aus deutscher Produktion in Anlagen im Ausland, deren Sicherheit aus deutscher Sicht zweifelhaft ist, zum Einsatz kommen.“ Doch nachdem die Legislaturperiode zur Hälfte um ist, ist noch immer unklar, ob dieses Versprechen wirklich umgesetzt wird. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 25.02.2020
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siehe zum Hintergrund auch =>
Ankündigungs-Ministerin Svenja Schulze denkt über Exportstopp für Brennelemente nach
. . . Publiziert am 5. Dezember 2019 von antiatomeuskirchen

(Tihange und Doel: Brennelemente-Export soll verboten werden • WDR Aktuelle Stunde
• auf YouTube veröffentlicht am 05.12.2019)

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Bundestag und Bundesrat blockieren Nationales Begleitgremium (NBG) zur Suche eines Atommüll-Lagers

• NBG-Neuberufung erneut gescheitert
• Politische Machtkämpfe bestimmen Standortsuche

Bundestag und Bundesrat sind zum wiederholten Male mit dem Versuch gescheitert, neue Mitglieder für das „Nationale Begleitgremium (NBG)“ zur Standortsuche für ein tiefengeologisches Atommüll-Lager zu berufen.
Die Amtszeit der berufenen Mitglieder des NBG endete im November 2019. Sie wurden von der Bundesumweltministerin gebeten, ihre Aufgabe noch drei Monate länger bis Ende Februar wahrzunehmen, da sich Bundestag und Bundesrat nicht auf ihre Nachfolge einigen konnten. Doch auch bis Februar ist keine Verständigung gelungen. Die entsprechende Bundesrats-Sitzung verlief ergebnislos. Die Zukunft des Gremiums ist ungewiss.
Nicht nur aktuell gibt es Probleme mit der Nominierung von NBG-Mitgliedern. Schon die für Mai 2018 geplante Aufstockung des Gremiums auf seine gesetzlich vorgesehene Größe von 18 Personen ist gescheitert und bis heute nicht nachgeholt worden.

Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Das Nationale Begleitgremium wird immer wieder gerne öffentlich vorgezeigt, um zu suggerieren, es gäbe mehr Kontrolle und Beteiligung im neuen Suchverfahren für ein Atommüll-Lager. Doch das NBG wird von der Politik nicht ernstgenommen und die Arbeit seiner Mitglieder nicht wertgeschätzt. Das zeigt sich nicht nur im mehrmals gescheiterten Berufungsverfahren, sondern auch darin, dass Empfehlungen des Gremiums von Bundestag und Atommüll-Bundesamt nicht aufgegriffen werden. Das NBG ist längst zu einem wirkungslosen Papiertiger geworden. Es wird lediglich dazu benutzt, dem schlechten Suchverfahren ein partizipatives Image zu verpassen.

Das nun schon mehrmals gescheiterte Berufungsverfahren zeigt auch, dass im Hintergrund harte politische Machtkämpfe um die Standortsuche laufen. Den vielbeschworenen Konsens gibt es nicht. Auch stehen keine wissenschaftlichen Erwägungen an erster Stelle, sondern politische Einflussnahmen bestimmen von Anfang an das Suchverfahren.“

Hintergrund:

Im Standortauswahlgesetz (StandAG, Paragraph 8) ist geregelt, dass zwölf Mitglieder des NBG vom Bundesrat und Bundestag für jeweils drei Jahre berufen werden. In der Praxis sollen der Bundestag und die Länderkammer alternierend alle 18 Monate sechs NBG-Mitglieder auswählen und das jeweils andere Gremium dem nur noch zustimmen. Das hat im Herbst 2016, bei der Berufung der erste sechs NBG-Mitgliedern durch den Bundestag auch geklappt: der Bundesrat hat zugestimmt. Als sich aber die Ministerpräsident*innen der Länder im Frühjahr 2018 auf die nächsten sechs Personen verständigt hatten, gab es aus dem Bundestag Gegenwind.

Der Grund: Im StandAG ist geregelt, dass Mitglieder des NBG „keine wirtschaftlichen Interessen in Bezug auf die Standortauswahl oder die Endlagerung im weitesten Sinne haben“ dürfen (Paragraph 8, Absatz 3). Trotzdem versucht das Land Sachsen über den Bundesrat den Bergbauingenieur Wolfram Kudla, Professor für Erdbau und Spezialtiefbau an der TU Bergakademie Freiberg, in das Gremium zu berufen. Kudla ist Inhaber von Patenten zur Abdichtung von Salz-Bergwerken für Atommüll-Lagerung und hat damit zwangsläufig ein wirtschaftliches Interesse. Außerdem hat sich Kudla als Mitglied der Atommüll-Kommission, die von 2014 bis 2016 tagte, schon zwei Wochen nach Präsentation deren Abschlussberichts kritisch zu den dort festgelegten Auswahlkriterien geäußert, obwohl er ihnen bei der Schlussabstimmung noch zugestimmt hatte. Kudla gilt als Anhänger der Atommüll-Lagerung im Salz und kritisiert die Suche nach Lagerstätten im Granit, wie er in Sachsen vorkommt.

Da nun aber die anderen Bundesländer den sächsischen Vorschlag schon angenommen hatten und sie sich nicht so gerne vom Bundestag reinreden lassen wollten, geriet das Berufungsverfahren ins Stocken, so dass nun seit bald zwei Jahren keine Entscheidung gefallen ist.

Inzwischen geht es nicht mehr nur um die Ergänzung des NBG auf seine gesetzlich vorgesehene Größe, sondern auch um die Nachfolge der sechs 2016 berufenen Mitglieder des Gremiums, deren Amtszeit im November 2019 ausgelaufen ist und nun – abweichend vom Gesetz – bis Ende Februar verlängert wurde. Bundesrat und Bundestag sind nun also bei der Benennung von insgesamt zwölf Mitgliedern des NBG in Verzug.

Die anderen sechs Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums sind sogenannte Zufallsbürger*innen, die in einem Losverfahren ermittelt wurden.
(PM)
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(Blut-) Kohlekraftwerk Datteln 4 erneut besetzt

Zum zweiten Mal* in diesem Jahr gelang es Umweltaktivist*innen auf das Gelände des Dattelner Steinkohlekraftwerks Datteln 4 zu kommen.
Elf Personen blockierten auf Portalkratzern den Ablauf des Betriebes und das in mehreren Metern Höhe. Die Polizei musste mit einem Höheninterventionsteam anrücken.

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siehe zum Thema auch =>
Protest gegen neues Kohlekraftwerk: Datteln 4 blockiert
Im neuen Kohlekraftwerk Datteln 4 haben 11 Aktivist*innen Kräne und Förderbänder besetzt. Damit wollen sie gegen die Inbetriebnahme protestieren. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 25.02.2020
und =>
Polizei räumt Kohlekraftwerk Datteln 4
Mitglieder*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung fordern die Bundesregierung zum sofortigen Kohleausstieg auf . . . weiterlesen bei => www.neues-deutschland.de . . . 25.02.2020
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*sowie zum Hintergrund auch =>
Blut-Kohle-Kraftwerk Datteln 4 besetzt
. . . Publiziert am 2. Februar 2020 von antiatomeuskirchen
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Pannen-AKW Fessenheim am Rhein geht ab Samstag vom Netz: Freude und Mahnung

Erfolg der Anti-Atom-Bewegung auf beiden Seiten des Rheins

(AFP / FAZ • Veröffentlicht auf YouTube am 18.02.2020)
Zur Abschaltung des französischen AKW Fessenheim 1 am Samstag, 22.02.2020, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Der lange Kampf der Anti-Atom-Bewegung auf beiden Seiten des Rheins zahlt sich endlich aus. Mit jedem Reaktor, der vom Netz genommen wird, wird das atomare Risiko geringer.

Allerdings warne ich vor zu lauten Freudenbekundungen aus der deutschen Politik. Schließlich laufen hierzulande noch immer sechs große Atomkraftwerke, die ebenfalls in die Jahre gekommen sind, deren Störanfälligkeit zunimmt und die schon längst hätten abgeschaltet werden müssen. Wer also in Bund und Ländern regiert, sollte zuerst vor der eigenen Türe kehren und den deutschen Atomausstieg beschleunigen.

So ist der Tag der Abschaltung von Fessenheim 1 für uns Atomkraftgegner*innen ein Tag der Freude und Mahnung gleichermaßen.“
(PM)
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Info => Block 1 des französischen AKW Fessenheim am Oberrhein geht am Samstag, den 22. Februar 2020 vom Netz. Block 2 folgt dann am 30. Juni. Die Anlage steht direkt an der deutschen Grenze, 30 Kilometer von Freiburg entfernt.
Die deutschen Atomkraftwerke in Brokdorf, Lingen, Grohnde, Neckarwestheim, Gundremmingen und Ohu sollen dagegen noch bis 2022 betrieben werden.
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Castor-Alarm Biblis: Castor-Genehmigung trotz fehlender Reparatur-Möglichkeiten

Die Genehmigung der Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll aus Sellafield im Zwischenlager Biblis entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik.

Zum bevorstehenden Castor-Transport nach Biblis erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Ab 1. März können laut staatlicher Genehmigung sechs Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll aus der britischen Plutonium-Fabrik in Sellafield von einem deutschen Seehafen per Bahn quer durch die Republik zum Zwischenlager am hessischen AKW Biblis rollen.

Nach dem bisherigen Sicherheits-Konzept war die Einlagerung der jetzt genutzten Behälter vom Typ ‚Castor HAW 28 M‘ nicht zugelassen. Denn nach einer Deckel-Reparatur ist ein Transport nicht erlaubt. Der Atommüll kann also nicht mehr aus dem Zwischenlager gebracht werden, wenn eines Tages ein dauerhaftes tiefengeologisches Lager zur Verfügung steht.

Jetzt wurde vom zuständigen Bundesamt die Einlagerung trotzdem genehmigt – obwohl es im Zwischenlager Biblis keine Möglichkeit gibt, einen undichten inneren Deckel des Castors auszutauschen und obwohl der Abtransport mit dann nur noch einem dichten Deckel verkehrsrechtlich nicht zulässig ist.

Obwohl das Problem seit über zehn Jahren bekannt ist, ist es dem Hersteller der Castor-Behälter bisher offensichtlich nicht gelungen, entsprechende Sicherheitsnachweise zu erbringen. Abhilfe könnte der Bau einer heißen Zelle in Biblis schaffen, in der undichte innere Deckel ausgetauscht werden können. Dass die Genehmigungsbehörde die Einlagerung jetzt trotzdem zulässt, führt zu einem Abbau des Sicherheitsniveaus.

Angesichts der Gefahren muss der Castor-Transport von Sellafield nach Biblis abgesagt werden, bis die Sicherheitsproblem gelöst sind.“
(PM)
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In einem Offenen Brief an die Genehmigungs-Behörde, das Atommüll-Bundesamt, kritisiert der Physiker und Castor-Experte Wolfgang Neumann die erteilte Genehmigung und benennt darin noch zahlreiche weitere Mängel. Er beschreibt „einen Rückschritt in der Sicherheit von Zwischenlagern“ und resümiert: „Die nach Atomgesetz geforderte und nach Stand von Wissenschaft und Technik umsetzbare Vorsorge gegen mögliche Schäden wird nicht gewährleistet.“
=> Den Offenen Brief gibt´s hier als pdf
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Radiolympics 2020: Heiße Medaillenjagd rund um Fukushima

(bitte anklicken zum vergrößern; pdf von .ausgestrahlt)

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siehe auch =>
Radioaktiver Fackellauf in Fukushima
. . . Publiziert am 3. Februar 2020 von antiatomeuskirchen

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Atommüll-Behälter: „Es braucht neue Konzepte“

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Behälter für hochradioaktiven Atommüll deutlich kürzer halten könnten, als bisher gedacht. Die bisher gängigen Lagerungskonzepte seien „nicht ausreichend“, warnt ein US-Expertenteam. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 13.02.2020
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Ein Blick über den Tellerrand: „No pasaran!“

Sorry für den Themenausflug, aber hier können wir niX schweigen:

(Mal Élevé • Veröffentlicht auf YouTube am 06.02.2020)
Am 5. Februar 2020 haben in Thüringen FDP und CDU ein Tabu gebrochen und zum ersten Mal einen Pakt mit der AfD geschlossen. Auch wenn jetzt wieder zurückgerudert wird, dieser Tabubruch ist ein unwiderruflicher Schritt weiter nach rechts außen – ein Schritt zu viel! Nicht mit uns!
„Kampf dem Faschismus, egal wo und wann! No Pasaran!“
Weiterlesen

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CASTOR-Gegner*innen ziehen nach Aktionstag am 02.02.2020 positive Bilanz

An einem Dutzend Orten hat es am Sonntag (2.2.20) im Rahmen eines ersten Aktionstags kreative und wirkungsvolle Protestaktionen gegen den geplanten CASTOR-Transport aus der WAA Sellafield (GB) ins hessische Biblis gegeben. Damit hat ein Teil der Anti-Atom-Bewegung deutlich gemacht, dass sowohl erneute CASTOR-Transporte als auch eine angedachte Renaissance der Atomkraft als Energieträger auf erheblichen Widerstand stoßen werden. . . . weiterlesen bei => Presseerklärung Bündnis CASTOR-stoppen (pdf) . . . 03.02.2020
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Website => http://castor-stoppen.de
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Castorprotest auch an Gronauer Uranfabrik

Der monatlich stattfindende Sonntagsspaziergang fand aktuell vor dem Hintergrund überörtlicher Proteste gegen drohende Castor-Atommülltransporte statt, zum Beispiel aus Großbritannien zum Atomkraftwerk Biblis in Hessen. Im Rahmen des Aktionstages wurde u.a. auch an den Standorten der Atomkraftwerke Brokdorf, Biblis und Neckarwestheim protestiert.

In Gronau wurde an den Beschluss des Gronauer Stadtrates vom Dezember 2019 gegen Castor-Atommülltransporte nach Ahaus erinnert. Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ist der Meinung, dass sich der Rat der Stadt Gronau generell gegen Atomtransporte und für die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage aussprechen sollte.

Nächsten Montag (10. Februar) wird in Münster eine weitere Protestaktion gegen Atomanlagen und gegen Uranmülltransporte stattfinden.
(PM)
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Radioaktiver Fackellauf in Fukushima

In zwei Monaten beginnt der Fackellauf der Olympischen Spiele in der Region Fukushima. Der Weltöffentlichkeit soll „Normalität“ in der vom GAU betroffenen Region suggeriert werden. Doch die Situation für die Bevölkerung rund um die havarierten Reaktoren sowie die Bewältigung der Folgen bleiben dramatisch. Die Probleme sind allgegenwärtig. Ein kleiner, aktueller Ausschnitt: . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 03.02.2020
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Blut-Kohle-Kraftwerk Datteln 4 besetzt

(aktualisiert / ergänzt am 03. Februar 2020)
Erste Proteste gegen das Kohlegesetz der Bundesregierung •
Besetzung erfolgreich beendet • „Und das war erst der Anfang!“

Seit heute morgen (2.2.20) ca. halb acht blockieren 150 Aktivist*innen von Ende Gelände und DeCOALonize das Kraftwerk Datteln 4.
Sie halten unter anderem zwei Kräne besetzt, mit denen Kohle auf die Förderbänder geladen wird („Portalkratzer“). Mit dieser Aktion protestieren sie gegen das Kohlegesetz der Bundesregierung und die Menschenrechtsverletzungen in den Kohle- Abbaugebieten in Kolumbien und Russland („Blutkohle“).

Auf der Pressekonferenz am Mittag in Datteln sprach auch Aleksandra Koroleva, die Ko-Vorsitzende der russischen Umweltorgansiation Ecodefense. Aleksandra hat in Deutschland um politisches Asyl gebeten und informierte über die massiven Umweltschäden in Sibirien beim Abbau der Kohle, die für den Betrieb von Datteln, Ibbenbüren und vielen anderen deutschen Kohlekraftwerken verwandt wird. Mit Kohleausstieg und Klimaschutz hat das absolut nix zu tun!

Kathrin Henneberger, Presse-Sprecherin von Ende Gelände, kommentiert: „Heute haben wir Datteln 4 besetzt, um der Politik und dem Konzern Uniper in aller Deutlichkeit zu sagen: Wir werden nicht dulden, dass im Jahr 2020 ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz geht. Das Kohlegesetz ist ein Desaster, mit dem wir auf eine 4-6 Grad heißere Welt zusteuern. Wir werden gegen Datteln 4 kämpfen, so wie wir um den Hambacher Forst gekämpft haben.“

Das Aktionsbündnis Ende Gelände fordert den sofortigen Kohleausstieg und die Überwindung eines kapitalistischen Systems, das auf Ausbeutung von Menschen und natürlichen Ressourcen basiert.
(Mit Material von PM)
Update, 02.02.2020 um 16:45 Uhr:
Besetzung von Datteln 4 erfolgreich beendet •
„Und das war erst der Anfang!“


(cityInfo.TV • Am 02.02.2020 auf YouTube veröffentlicht)

( Supernova Das Leftstyle-Magazin • Am 03.02.2020 auf YouTube veröffentlicht)
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siehe auch =>
„Ende Gelände“ zu Klima und Atomkraft:
Keine falschen Lösungen – Atom-Wahnsinn stoppen!

. . . Publiziert am 29. Januar 2020 von antiatomeuskirchen

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„Ende Gelände“ zu Klima und Atomkraft: Keine falschen Lösungen – Atom-Wahnsinn stoppen!

Eine Erklärung von Ende Gelände, 28. Januar 2020:

Unser Ziel ist klar: Klimagerechtigkeit.
Im Energiesektor bedeutet das 100% Erneuerbare Energie, unter demokratischer Kontrolle, wo möglich regional. Schlussstrich für Ausbeutung von Mensch und Umwelt.

Kohle ist der Klimakiller Nummer 1, das haben wir mit unseren Aktionen erfolgreich klar gestellt. Der sofortige Kohleausstieg als unsere Kernforderung ist platziert, wenn auch noch nicht umgesetzt.
Doch weiterhin versuchen Fans der Fossil-Nuklearen Energieversorgung uns Scheinlösungen mit grünem Anstrich zu verkaufen – aktuell vor allem die Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke in Deutschland und die Bewerbung von „neuen“ Reaktortypen als Klimaretter.

Doch die Atomkraft steht Klimagerechtigkeit grundsätzlich entgegen:

• Uranabbau vergiftet Landschaften, hauptsächlich die Territorien Indigener Menschen.
• Passiert ein Super-GAU in einem Atomkraftwerk inmitten eines dicht besiedelten Gebietes, dann droht Millionen Menschen der Strahlentod.
• Schon der heute produzierte Atommüll wird unzählige Generationen belasten.
• Nukleare Technologien sind zudem eng verzahnt mit militärischer Nutzung – doch ein Atomkrieg beinhaltet das Risiko des nuklearen Winters.
Die aktuellen Diskussionen um die Atomkraft lenken zudem davon ab, dass erneuerbare Energie auch abgesehen von allen anderen Gründen die kostengünstigste Art der Energieversorgung ist.

Lassen wir uns nicht für dumm verkaufen:

Atom ist keine Lösung, sondern verschärft Klima-Ungerechtigkeit.
Deshalb fordern wir mit der AntiAtom-Bewegung zusammen die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit.
Der Systemwandel hin zu einer sozial-ökologischen Wirtschaft jenseits des fossil-nuklearen Kapitalismus ist möglich und dringend nötig. Dafür kämpfen wir.
(Text: Ende Gelände, Januar 2020)
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Castor-Alarm Biblis • Bundesweiter Aktionstag am 2.2.2020

Noch dieses Frühjahr soll ein Castor-Transport hochradioaktiven Müll von Sellafield nach Biblis bringen. Proteste sind geplant. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 28.01.2020
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Bundesweiter Aktionstag am 2. Februar 2020

CASTOR-Alarm 2020 ?
Hat sich da nicht wer im Jahrzehnt vergriffen?
Für viele ist der Atomausstieg beschlossene Sache. Doch sechs Reaktoren laufen noch und durch das Abwürgen der Energiewende werden Sachzwänge geschaffen, ihren Weiterbetrieb über die vorgesehen Stilllegungsdaten hinaus zu erzwingen.
Am Sonntag, den 02. Februar findet ein Aktionstag zu dem anstehenden CASTOR-Transport nach Biblis statt. Viele Menschen und Gruppen werden bundesweit mit Aktionen gegen den CASTOR-Transport und den nicht vorhandenen Atomausstieg protestieren. . . .
Text von und alle Infos bei =>
www.castor-stoppen.de
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